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A K T U E L L E   P R O J E K T E


Juni 2019 Lebenlassen e.V.

Tierleid freie Landwirtschaft - Nutztierhaltung ohne Schlachtung

"Ganze Weltalter von Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten." Christian Morgenstern

Eine wachsende Anzahl Menschen lehnt aus ethischen Beweggründen das Töten von Tieren für die menschliche Ernährung und zur Deckung eines alltäglichen Materialbedarfs (Leder, Wolle etc.) ab.
Häufig bevorzugen Veganer und Vegetarier biologisch angebaute Produkte z.B. aus der "demeter"-Landwirtschaft. Doch auch diese werden größtenteils mit Mist von Tieren gedüngt, welche geschlachtet werden oder es werden Schlachtabfälle wie z.B. Pellets aus Hörnern und Klauen zum Düngen verwendet. Insofern ist auch eine vegane Ernährungsform i.d.R. weiterhin mit dem Töten von Tieren verkettet.
Diesen ewigen Kreislauf von Aufzucht, Nutzung und Schlachtung möchte der Verein Lebenlassen e.V. durchbrechen helfen.
Doch wie kann das gehen? Möchten wir ohne den Kontakt zu Kühen, Schweinen, Schafen und Hühnern leben? Wie würde sich unser Landschaftsbild verändern? Gibt es einen "dritten Weg" in der Landwirtschaft - die Nutzung von Tieren und tierischen Produkten ohne Tierleid?
Ein Ansatz hierzu wäre laut Lebenlassen e.V. das Beenden der Nachzucht.

Die Initiatoren sagen dazu:
"Seit Jahrtausenden haben die sogenannten Nutztiere die Geschichte der menschlichen Kultur begleitet. Lassen wir ihnen doch ihren Platz an unserer Seite, nicht um sie zu schlachten, nicht um die Haltungskosten mit ihrem Blut zu bezahlen. Nehmen wir doch gerne ihren Mist zur Bodenverbesserung als Geschenk an und geben ihnen Liebe und Dank zurück für ihre Dienste und Verdienste an unserer Kulturentwicklung!"

Weitere Informationen:
www.lebenlassen.de

Ein zentrales Anliegen der Intersein Stiftung ist die Förderung von Gewaltlosigkeit gegenüber allen fühlenden Wesen, daher unterstützt sie das Engagement von Lebenlassen e.V. unter dem Zweck "Tierschutz".


13.-19. Mai 2019 Sulzbrunner Symposium

"Rebellen des Friedens - Sacred Activism & politische Aktion"

Immer öfter berufen sich Aktivisten gegen die Zerstörung von Natur und Lebensqualität darauf, für die ‚Heiligkeit des Lebens‘ zu kämpfen. Politisch-ökologischer Widerstand bekommt damit eine spirituelle Komponente, die auch die Form des Protestes verändert.

Das erste ‚Sulzbrunner Symposium‘ will sich dieser neuen internationalen Protestform widmen, die zwei wesentliche humanistische Ansätze in eine Symbiose bringt: Die Suche nach ethischen und spirituellen Werten, die unser Handeln bestimmen sollen und der aktive Widerstand gegen die Zerstörungen, welche die industrielle Wachstumsgesellschaft dem Organismus Erde zufügt. Ziel des Symposiums ist es, die Ansätze inneren Wachstums und politischer Aktion so miteinander zu verbinden, dass das Engagement für eine zukunftsfähige Welt gestärkt wird.

Das Symposium wird sich unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigen:
Welche Werte brauchen wir für eine Kultur der Verbundenheit?
Wie können wir das Paradigma von Materialismus und Wachstum transformieren?
Welche ökologischen Ansätze können wir in den religiöser Traditionen finden?
Wie kommen Gefühl, Geist und Spiritualität in die Politik?
Welche Mythen, Geschichten, Rituale brauchen wir, um ganzheitliches Bewusstsein und neue ökologische Wertehaltungen zu fördern?

Besonderen Schwerpunkt soll die Möglichkeit bekommen, im Sinne einer ökologisch-ethischen Wertebildung TheologInnen, PriesterInnen, MystikerInnen, spirituelle AktivistInnen und ‚Change-Maker‘ aus folgenden Ansätzen und Schulen einzuladen: Christentum, Buddhismus, Islam, Judentum, Säkulare Spiritualität und Indigene Spiritualität.

Weitere Informationen:
www.gemeinschaft-sulzbrunn.de

Das Symposium "Rebellen des Friedens" wird von der Intersein Stiftung über project peace e.V. gefördert unter dem Zweck "Bildung", "Umweltschutz", "Völkerverständigung" und "Toleranz in Religion, Kultur und Gesellschaft".


März 2019 NABU Stiftung Nationales Naturerbe

"Bewahrung des Anklamer Stadtbruchs"

Östlich von Anklam liegt der Anklamer Stadtbruch, eine weite Moorlandschafi im Übergang zwischen Land und Meer. Auf fast 15 Quadratkilometern leben Seeadler, Kranich, Wendehals, Zwergschnäpper, Karmingimpel und Tüpfelsumpfhuhn vom Menschen fast vollkommen ungestört. Durch seine Größe und Unwegsamkeit gehört der Anklamer Stadtbruch zu den wenigen echten Wildnisgebieten, die Deutschland noch zu bieten hat.
Schwarzhalstaucher, Flussseeschwalben und Trauerseeschwalben, nordische Gänse, Biber, Fischotter, Moorfrösche und die höchste Dichte an Seeadlern in Deutschland sind hier zu Hause.
Unvorstellbare 1.360 Hektar dieser naturschutzfachlich wertvollsten Wildnis werden nun von der Stadt Anklam verkauft. Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe will diese einmalige Chance wahrnehmen und das Land erwerben, um es für immer nutzungsfrei für die Natur zu bewahren.

Weitere Informationen:
www.naturerbe.nabu.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz" gefördert.


März 2019 Bellevue di Monaco

"Offene Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen"

Das Bellevue di Monaco ist eine Sozialgenossenschaft, die ein Wohn- und Kulturzentrum für geflüchtete Menschen im Zentrum Münchens betreibt. Die Häuser dienen als Begegnungsstätte, Bildungsort und Treffpunkt mit Fokus auf Integration und Völkerverständigung.

In einem der Gemeinschaftsräume des Bellevue wird für zwei Stunden wöchentlich eine Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen angeboten.
Sie bietet den Frauen die Möglichkeit in geschütztem Rahmen unter sich zu sein, sich von eventuellen Strapazen und belastenden Situationen zu erholen und ganz praktisch sich selbst zu helfen indem sie sich ihre Kleider nähen oder reparieren können. Dabei werden sie von einer Kunsttherapeutin professionell und empathisch betreut, erhalten Material, fachliche Anleitung und ein offenes Ohr. Die Überwindung, die es die Teilnehmerinnen kostet, ihre Unterkunft zu verlassen und in die Nähwerkstatt zu kommen, ist ein guter Schritt in Richtung Selbständigkeit und führt zur Stärkung ihres Selbstbewusstseins.

Weitere Informationen:
www.bellevuedimonaco.de

Die Nähwerkstatt wird von der Intersein Stiftung über die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco gefördert unter dem Zweck "Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und für Flüchtlinge".


Februar 2019 Animals' Angels

"wir sind bei den Tieren"

Die Vision von Animals’ Angels ist eine Welt, in der die Menschen das Recht der Tiere auf Leben und Freiheit respektieren. Die Solidarität mit den leidenden Tieren treibt ihre Arbeit an. Tiere sind fühlende Lebewesen mit unveräußerlicher Würde. Das Eintreten für ihre Mitgeschöpflichkeit hat nach der Überzeugung von Animals' Angels den gleichen Stellenwert wie der Kampf für Menschenrechte.

Das besondere Augenmerk von Animals' Angels gilt den sogenannten "Nutz"tieren und hier vor allem internationalen Tiertransporten. Sie dokumentieren Missstände und helfen, wo es möglich ist, an Ort und Stelle. Sie fordern die Einhaltung bestehender Tierschutzvorschriften und setzen sich dafür ein, dass bessere Standards dort geschaffen werden, wo dieser Schutz nicht ausreichend geregelt ist.

Auch dokumentieren sie regelmäßig das Leben von Kühen in Anbindehaltung und treffen dabei auf systemimmanente Tierschutzprobleme. Sie bringen diese Missstände zur Anzeige und setzten sich unter anderem dafür ein, dass die Politik eine Haltungs- verordnung spezifisch für Rinder und Milchkühe verabschiedet, dem weiteren Ausbau der Milchwirtschaft entgegenwirkt, Veterinäre ihrer Fürsorgepflicht und ihrer Funktion als Garanten für Tierschutz nachkommen, die Medien über die wahren Zustände in den Milchkuhhaltungen berichten und die Konsumenten ihr nostalgisches Bild der Landwirtschaft aufgeben, am Schicksal der Milchkühe Anteil nehmen und ihr Verbraucherverhalten ändern.

Doku-Film:
10 Jahre EU-Tierschutz-Transport-Verordnung - eine Bilanz

Weitere Informationen:
www.animals-angels.de

Ein zentrales Anliegen der Intersein Stiftung ist das Recht der Tiere auf ein glückliches, unversehrtes Leben in Würde und Achtung, daher fördert sie das Engagement von Animals' Angels e.V. ganzjährig unter dem Zweck "Tierschutz".


19. Januar 2019 Demo in Berlin

"wir haben es satt!"

Immer mehr Bäuerinnen und Bauern ackern ohne Glyphosat, halten ihre Tiere artgerecht und füttern gentechnikfrei.
Immer mehr Menschen praktizieren Foodsharing, sind Teil einer Solidarischen Landwirtschaft und entscheiden sich für gutes, handwerklich erzeugtes Essen aus der Region.

Um diese Entwicklung zu stärken und voranzutreiben ruft die Kampagne "meine Landwirtschaft" wieder zur Demonstration am 19. Januar 2019 und fordert von der Bundesregierung:
-> Subventionen nur noch für umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft
-> öffentliche Gelder nur noch für artgerechte Tierhaltung
-> mehr Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe, die gute Lebensmittel für uns alle erzeugen.

Weitere Informationen:
www.wir-haben-es-satt.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den deutschen Naturschutzring e.V. gefördert unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz".

2018


September 2018 project peace

"Friedensreise Bosnien"

project peace ist ein Bildungs- und Entwicklungsjahr für junge Menschen zwischen 18-25 Jahren.
Es geht um Themen rund um nachhaltige Entwicklung, Frieden, Globalisierung und Kulturwandel mit kompetenten Referenten/innen als Experten und Mutmacher.
Gemeinsam wird eine Balance aus Selbstentfaltung, gemeinschaftlichem Leben und Engagement für die Welt erprobt. Das Bedürfnis nach innerer Entwicklung und Spiritualität wird mit den drängenden Fragen unserer Zeit verbunden: Was ist mein Weg, meine Aufgabe und wie kann ich konstruktiv zu einer lebensfördernden, weltoffenen, friedlichen Gesellschaft beitragen?

Im Laufe des 1.Moduls 2018 unternimmt die Gruppe eine Friedensreise zur internationalen peace week nach Sanski Most in Bosnien. Folgende internationale Referent/innen gestalteten die Woche unter anderem mit:
Tibi Galis, PhD & Kerry Whigham, PhD (USA)
Institut: the auschwitz institute for peace and reconciliation
-> Beitrag zur "Genocide prevention"
Patricia Whalen (USA)
international judge: War Crimes Chamber of the Court of Bosnia and Herzegovina in 2007
-> Vortrag zu: Justice in service of reconciliation
Julianne Funk (CH)
Friedensforscherin, Fokus auf Bosnien. momentan an der Universität Zürich, Politikwissenschaften, Frieden- und Konfliktforschung
-> Vortrag zu: trauma and reconciliation

Zusätzlich erhalten die jungen Menschen von project peace in der naheliegenden Agora-Genossenschaft, der Farma Transforma, einer Gemeinschaft basierend u.a. auf ZEN-Buddhismus und Permakultur, eine Einführung in die buddhistische Achtsamkeitspraxis und bekommen einen konkreten Einblick in die aktuelle interreligiöse Friedensarbeit.

Weitere Informationen:
www.projectpeace.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über project peace e.V. gefördert unter dem Zweck "Bildung", "Umweltschutz", "Völkerverständigung" und " Toleranz in Religion, Kultur und Gesellschaft".


25 Jahre medica mondiale e.V.

"Kein Krieg auf meinem Körper"

medica mondiale e.V. ist eine feministische Frauenrechts- und Hilfsorganisation, die sich als Teil der vielfältigen internationalen Frauenbewegung versteht.
Sie unterstützt Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, ungeachtet ihrer politischen, ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit. Gemeinsam mit Frauen aus der ganzen Welt setzt sich medica mondiale dafür ein, dass Frauen in Würde und selbstbestimmt leben können.

Unter dem Titel "Kein Krieg auf meinem Körper" startet medica mondiale im Jubiläumsjahr 2018 eine Sensibilisierungskampagne zur Tatsache, dass Frauen in Kriegen häufig als "Kriegsbeute" betrachtet und vergewaltigt werden - und dass hier Handlungsbedarf besteht! Das ganze Jahr über informiert medica mondiale zu den Ursachen und Folgen sexualisierter Gewalt und ruft zur Unterstützung auf.

Weitere Informationen:
www.medicamondiale.org

Die Kampagne wird von der Intersein Stiftung über medica mondiale e.V. gefördert unter dem Zweck "Bildung" und "Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und Flüchtlinge".


Juli 2018 Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

"Gärten der Solidarität"

An vielen Orten der Welt entstehen, mit Unterstützung der ASW e.V., selbst organisierte Gärten, die nicht nur der Selbstversorgung dienen, sondern vor allem Frauen die Möglichkeit bieten, sich über konkrete Erfahrungen und bestehende Rechte auszutauschen, sowie für deren Durchsetzung zu kämpfen.
Trotz oder vielleicht gerade weil Frauen oft extremen Ungerechtigkeiten ausgesetzt sind, sind sie es, die sich organisieren und nachhaltige Strukturen zur Selbsthilfe schaffen. Hier setzt die Förderung an.

In der Region Gaoua in Burkina Faso z.B. erhalten Frauen nicht nur Unterstützung zur besseren Versorgung der Familien, sondern auch Mikrokredite für die Weiterverarbeitung und den Verkauf von Obst und Gemüse. Diese ökonomischer Stärkung wird verbunden mit Informationen und Fortbildungen zu den die Frauen betreffenden Themen wie Zwangsheirat, Kinderarbeit und Menschenhandel, weibliche Genitalverstümmelung, Familienplanung, Ernährung, Zugang von Frauen zu Land sowie Frauen in Führungspositionen und Teilhabe an Endscheidungsprozessen.

Die "Gärten der Solidarität" sind Orte, in denen Gemeinschaft und Menschenrechte gelebt werden - überall auf der Welt.

Weitere Informationen:
www.aswnet.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. gefördert unter dem Zweck "Völkerverständigung" und "Entwicklungszusammenarbeit".


20.-22. Juni 2018 Internationale und interdisziplinäre Konferenz Universität Hamburg

"Buddhismus im Dialog mit modernen Gesellschaften"

Weltweit verzeichnen die buddhistischen Studien unter den Religionswissenschaften den größten Zuwachs. Die anhaltenden Begegnungen zwischen Buddhismus und zeitgenössischen westlichen Gesellschaften haben bereits, wie es durch jeden offenen Dialog geschieht, beide Parteien nachhaltig geprägt. Der buddhistische Einfluss auf die westliche Kultur ist in vielen Bereichen spürbar, die bislang größten Überschneidungen mit buddhistisch inspirierten Ideen zeigen sich in den Neurowissenschaften und der Psychologie, die Meditation und die Praxis der Achtsamkeit zunehmend im säkularen Bereich einsetzen. Gleichzeitig wurde der Buddhismus, im "Westen" angekommen, mit den Werten der europäischen Aufklärung und den Menschenrechten konfrontiert, die in den Paradigmen der jüdisch-christlichen Kultur zum Ausdruck kommen.

Um diese dialogischen Prozesse zu beleuchten, bringt die Internationale und Interdisziplinäre Konferenz "Buddhismus im Dialog mit zeitgenössischen Gesellschaften" 20 herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter der drei Haupttraditionen des Buddhismus zusammen, um folgende Fragen zu diskutieren: Ist der Buddhismus relevant für die Welt von heute? Sind seine Lehren und seine religiöse Praxis geeignet, unsere Welt zu bereichern? Und, im positiven Fall: Wie könnte dieser Beitrag aussehen? Inwieweit ist oder könnte der Buddhismus gesellschaftlich impulsgebend sein, in Bereichen der Friedensarbeit, der sozialen Gerechtigkeit und angewandten Ethik, der Achtsamkeit, Psychotherapie und Pädagogik (säkularer Bereich)? Wo und inwieweit muss und kann der Buddhismus in dem Prozess der Anpassung an eine westliche Kultur Abstriche machen und wo darf das, was als seine Kernlehre/-praxis gilt, auf keinen Fall angetastet werden?

Um den wissenschaftlichen Erfolg der Konferenz zu gewährleisten, sind die Veranstaltungen der ersten zweieinhalb Tage vor allem Vorträgen vorbehalten, gefolgt von einem intensiven Austausch zwischen Referierenden, Lehrenden und Respondents. Am dritten Tag werden erste Ergebnisse zusammengefasst und mit dem interessierten Fachpublikum diskutiert.

Information und Anmeldung:
buddhismuskunde.uni-hamburg.de

Die Konferenz wird von der Intersein Stiftung über die Studienstiftung für Buddhismus gefördert unter dem Zweck "Wissenschaft und Forschung".


Mai 2018 Sixt Sense Filmproduktion

"DENIED" social announcement spot für mehr Toleranz und gegen Rassismus

Im Alltag wird oft vollkommen übersehen, wie sehr Menschen unterschiedlicher Herkunft bereits fest integrierter Bestandteil unserer Gesellschaft sind. Die Qualität einer Gruppe setzt sich aus dem Können und Talent der einzelnen und eines präzise abgestimmten Miteinanders zusammen.

In dem Spot wird die Wucht eines funktionierenden Teams am Beispiel eines Orchesters, eines Ballettensembles und eines Fußballteams verdeutlicht. Und auch wie es sich darstellte, würden alle Ausländer entfernt...

Als Hauptakteure fungieren unter anderem der FCA, die Augsburger Philharmoniker, der Schiedsrichter Urs Meier und Silvia Neid.
Der Augsburger Filmemacherin Stefanie Sixt ist es ein Anliegen, mit den ihr zur Verfügung stehenden Mittel das Bewusstsein für ein dringliches Thema zu schärfen, zum nachdenken anzuregen und so einen Beitrag zu mehr Toleranz, Mitmenschlichkeit und Frieden zu leisten.

Film-Spot:
www.youtube.com

Weitere Informationen:
www.sixt-sense.de

Das Filmprojekt "DENIED" wird von der Intersein Stiftung unter dem Zweck "Bildung", "Völkerverständigung" und "Toleranz" gefördert.


Februar 2018 Bellevue di Monaco

"Offene Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen"

Das Bellevue di Monaco ist eine Sozialgenossenschaft, die ein Wohn- und Kulturzentrum für geflüchtete Menschen im Zentrum Münchens betreibt. Die Häuser dienen als Begegnungsstätte, Bildungsort und Treffpunkt mit Fokus auf Integration und Völkerverständigung.

In einem der Gemeinschaftsräume des Bellevue wird für zwei Stunden wöchentlich eine Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen angeboten.
Sie bietet den Frauen die Möglichkeit in geschütztem Rahmen unter sich zu sein, sich von eventuellen Strapazen und belastenden Situationen zu erholen und ganz praktisch sich selbst zu helfen indem sie sich ihre Kleider nähen oder reparieren können. Dabei werden sie von einer Kunsttherapeutin professionell und empathisch betreut, erhalten Material, fachliche Anleitung und ein offenes Ohr. Die Überwindung, die es die Teilnehmerinnen kostet, ihre Unterkunft zu verlassen und in die Nähwerkstatt zu kommen, ist ein guter Schritt in Richtung Selbständigkeit und führt zur Stärkung ihres Selbstbewusstseins.

Weitere Informationen:
www.bellevuedimonaco.de

Die Nähwerkstatt wird von der Intersein Stiftung über die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco gefördert unter dem Zweck "Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und für Flüchtlinge".


Februar 2018 Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

"Agrarökologie als Antwort auf das Palmölbusiness"

Brasilien verfügt über den größten Regenwald der Welt. Noch ist über die Hälfte des Landes mit Wald bedeckt, doch Jahr für Jahr werden Tausende Quadratkilometer gerodet. Hauptsächlich muss der Wald der landwirtschaftlichen Nutzung, Viehweiden und Plantagen weichen. Im Nordosten Amazoniens ist der landwirtschaftliche Boom in Form erster Palmölplantagen bereits sichtbar.

Die Zerstörung der Regenwälder ist heute eines der zentralen Umweltprobleme der Welt. In Regenwäldern konzentriert sich ein Großteil der Biodiversität der Erde. Mit der Abholzung geht diese unwiederbringlich verloren, indigene Völker verlieren ihr Land und seltene Tiere ihren natürlichen Lebensraum. Bis zu 20% der weltweiten CO2-Treibhausgase werden beim Abbrennen von tropischen Wäldern freigesetzt. Die Zerstörung von Regenwald ist damit eine der Hauptursachen des globalen Klimawandels.

Der Schutz des Regenwalds ist nur möglich, wenn die Menschen, die von dem Land leben, eine Perspektive für ihre Zukunft sehen. Die ASW-Partnerorganisation FASE klärt die Kleinbauern über die Gefahren des Palmölanbaus auf und zeigt ihnen verschiedene Alternativen für eine sichere Nutzung ihres Landes. In Workshops lernen sie die unterschiedliche Verarbeitung von Früchten kennen und erfahren, wie sie die Produkte besser vermarkten können. Gemeinschaftlich üben sich die Familien in umweltschonender Bodenbearbeitung wie Mulchen und Kompostieren und im Anlegen von Hochbeeten. Sie verzichten auf Pestizide und setzen auf die Kraft der Mischkultur. So können sie weiterhin in Einklang mit der Natur leben und tragen gleichzeitig zur Rettung des Regenwalds bei.

Weitere Informationen:
www.aswnet.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. gefördert unter dem Zweck "Völkerverständigung" und "Entwicklungszusammenarbeit".


Januar 2018 Kanthari

"Soziale Visionäre befähigen"

Das Kanthari-Institut im südindischen Kerala ist ein Campus für soziale Visionäre aus aller Welt.
Es bietet ein 7 monatiges, Stipendien-basiertes Programm für Menschen, die selbst einer gesellschaftlichen Randgruppe angehören und die bestrebt sind, ethischen und sozialen Wandel in der Welt voranzutreiben. Es ist eine globale Traumwerkstatt - hier lernt man alles, was man braucht, um Visionen von einer sozialeren, gerechteren und friedlicheren Welt zu realisieren.
Seit 2009 wurden 160 Aktivisten aus 38 Ländern im Kanthari Institut ausgebildet. Das führte inzwischen zu mehr als 125 sozialen Initiativen und Projekten die eine positive Veränderung in den jeweiligen Dörfern und Gemeinschaften herbei geführt haben.

Weitere Informationen:
www.kanthari.org

Die Stipendien für die Ausbildung am Kanthari Institut werden von der Intersein Stiftung über den Förderkreis Blinden-Zentrum e.V., Dachorganisation von Kanthari, gefördert unter dem Zweck "Mildtätigkeit".


20. Januar 2018 Demo in Berlin

"wir haben es satt!"

Aufruf der "Kampagne Meine Landwirtschaft" zur Demonstration am 20. Januar 2018: "Agrarunternehmen fusionieren zu immer größeren Megakonzernen, die Konsequenz: Monokulturen, Massentierhaltung, Gentechnik und Patente auf Pflanzen und Tiere, Verlust der Artenvielfalt, verschmutztes Trinkwasser...

Doch wir wollen eine Ernährungspolitik, die auf regionale und nachhaltige Lebensmittel setzt statt auf industrielle Massenprodukte! Wir fordern eine bäuerliche, ökologische und damit soziale, umweltfreundliche Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion mit besserem Tierschutz und einen Ausstieg aus dem umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Das "immer mehr", "immer größer" und "immer intensiver" in der Landwirtschaft treibt Bauernhöfe in den Ruin. Schluss mit den Subventionen an die Agrarindustrie und Dumping-Exporten! Statt Konzerninteressen mit Freihandelsabkommen abzusichern, brauchen wir den Umbau hin zu artgerechter Tierhaltung und weltweit sicheren Zugang zu Land, Wasser, Saatgut und Nahrung.

Am 20. Januar, zum Auftakt der weltgrößten Agrarmesse "Grüne Woche", treffen sich LandwirtschaftsministerInnen aus der ganzen Welt in Berlin. Als Gastgeberin der Agrarministerkonferenz steht die Bundesregierung dann im Licht der Weltöffentlichkeit. Der perfekte Moment für uns! Während drinnen über unser Essen und unsere Landwirtschaft entschieden wird, machen wir draußen Druck für die globale Agrar- und Ernährungswende und für gerechten Handel. Unsere Vorschläge für eine neue Agrarpolitik und Lebensmittelerzeugung liegen auf dem Tisch. Aber: Die nächste Bundesregierung handelt nur, wenn unser Protest auf der Straße unüberhörbar wird. Deswegen: Bring deinen Kochtopf mit und schlag mit uns Alarm für gute Landwirtschaft und gesundes Essen - hier und weltweit!" 

Weitere Informationen:
www.wir-haben-es-satt.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den deutschen Naturschutzring e.V. gefördert unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz".


Januar 2018 Animals

"wir sind bei den Tieren"

Die Vision von Animals’ Angels ist eine Welt, in der die Menschen das Recht der Tiere auf Leben und Freiheit respektieren. Die Solidarität mit den leidenden Tieren treibt ihre Arbeit an. Tiere sind fühlende Lebewesen mit unveräußerlicher Würde. Das Eintreten für ihre Mitgeschöpflichkeit hat nach der Überzeugung von Animals' Angels den gleichen Stellenwert wie der Kampf für Menschenrechte.

Das besondere Augenmerk von Animals' Angels gilt den sogenannten "Nutz"tieren und hier vor allem internationalen Tiertransporten. Sie dokumentieren Missstände und helfen, wo es möglich ist, an Ort und Stelle. Sie fordern die Einhaltung bestehender Tierschutzvorschriften und setzen sich dafür ein, dass bessere Standards dort geschaffen werden, wo dieser Schutz nicht ausreichend geregelt ist.

Auch dokumentieren sie regelmäßig das Leben von Kühen in Anbindehaltung und treffen dabei auf systemimmanente Tierschutzprobleme. Sie bringen diese Missstände zur Anzeige und setzten sich unter anderem dafür ein, dass die Politik eine Haltungs- verordnung spezifisch für Rinder und Milchkühe verabschiedet, dem weiteren Ausbau der Milchwirtschaft entgegenwirkt, Veterinäre ihrer Fürsorgepflicht und ihrer Funktion als Garanten für Tierschutz nachkommen, die Medien über die wahren Zustände in den Milchkuhhaltungen berichten und die Konsumenten ihr nostalgisches Bild der Landwirtschaft aufgeben, am Schicksal der Milchkühe Anteil nehmen und ihr Verbraucherverhalten ändern.

Weitere Informationen:
www.animals-angels.de

Ein zentrales Anliegen der Intersein Stiftung ist das Recht der Tiere auf ein glückliches, unversehrtes Leben in Würde und Achtung, daher fördert sie das Engagement von Animals' Angels e.V. ganzjährig unter dem Zweck "Tierschutz".

2017


September 2017 Förderung des "Internationalen Jugend-Initiativ Programms" (YIP) in Schweden


YIP "Youth Initative Program" ist ein einjähriges Training im Bereich des sozialen Aktivismus. Es bietet ein ganzheitliches Bildungsprogramm welches persönliches Wachstum und ein globales Bewusstsein fördert. Die Inhalte des Trainings entsprechen den Bestrebungen der Stiftung das eigene Bewusstsein zu entwickeln um einen heilsamen Beitrag in der Welt leisten zu können, es geht um Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Wissenschaft und Forschung und um Friedensarbeit.

Das Programm wird von der Intersein Stiftung über die non-profit Association YIP gefördert unter dem Zweck "Bildung", "Wissenschaft und Forschung" und "Natur- und Umweltschutz".


22.-24. September 2017 Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing

"Der Atem der Erde" Spirituelle und kulturelle Antworten auf den Klimawandel

In Zeiten des Klimawandels wird der menschliche Einfluss auf die Erde immer deutlicher. Heutige Generationen sind die ersten, welche die immensen Aus-wirkungen menschlichen Wirtschaftens auf das Klima erkennen. Und vielleicht auch die letzten, die noch rechtzeitig einen neuen Weg einschlagen können: weg von einer selbstzerstörerischen industriellen Wachstumsgesellschaft hin zu einer lebenserhaltenden und das Leben fördernden Gesellschaft. Eine der bislang größten Herausforderungen der Menschheit - eine Überforderung?

Angesichts des anstehenden ökologischen und sozialen Wandels reagieren viele mit Verdrängung oder Resignation, andere mit Wut und Aktivismus. Wo aber könnten Quellen für mehr Mut, Zuversicht und Engagement liegen? Wie können wir genügend Kraft schöpfen für die Gestaltung unserer Welt?

Seit jeher haben religiöse, spirituelle und im weitesten Sinne kulturelle Traditionen die Verbindung von Mensch und Natur in den Fokus gerückt und erfahrbar werden lassen. Heute gibt es viele neue Impulse. Wo also lassen sich sinnstiftende Antworten auf den Klimawandel und andere Umweltprobleme finden? Und welche praktischen und politischen Konsequenzen leiten sich daraus ab?

Herzliche Einladung nach Tutzing, um mit Künstlern und Wissenschaftlerinnen, Klimaaktivisten und Dharma-Lehrerinnen, Schamanen und Theologinnen nicht nur zu diskutieren, sondern auch verschiedene Ansätze mitzuerleben - und zu erproben.

Information und Anmeldung:
www.ev-akademie-tutzing.de

Die Tagung wird von der Intersein Stiftung unter dem Zweck "Bildung", "Wissenschaft und Forschung", "Natur- und Umweltschutz" und "inter-religiöser Dialog" gefördert.


März 2017 Wanderausstellung "Solidarität mit den Frauen auf der Flucht"

Impulse des politischen Unbehagens

Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen, derzeit rund 30 Millionen. Dabei erleiden Frauen und Mädchen fast überall geschlechts-spezifische Gewalt. Heute mehr denn je scheint sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen von bestimmten Gruppen wie der IS als ein politisches Instrument angewendet zu werden. Das impliziert, dass systematische Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen zu den erklärten Kriegsstrategien gehören.

Zum Weltfrauentag 2017 veranstaltet frau-kunst-politik.de die Wanderausstellung "Solidarität mit den Frauen auf der Flucht". In diesem Projekt werden die mitwirkenden Künstlerinnen und auch das Publikum eingeladen, darüber zu reflektieren, was Flucht - besonders für Frauen - bedeutet. Die BesucherInnen der Wanderausstellung können das Gelebte, Gefühlte, Gedachte oder Gesehene in der jeweiligen Kunstrichtung, wie Musik, Theater, Lesung oder Film sehen, wahrnehmen und fühlen. Darüber hinaus referieren Expertinnen zu dem Thema.

Idee und Kuration: Dr. Corina Toledo
www.frau-kunst-politik.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über MORGEN e.V., Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen, gefördert unter dem Zweck "Förderung der Hilfe für politisch, rassisch und religiös Verfolgte und Flüchtlinge" und "Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und der Völkerverständigung".


März 2017 "Haus der Stille"

Bau eines Meditations-Hauses mit Strohballen und Lehm sowie begleitende Bildungsseminare im Ökodorf Sieben Linden

Das Ökodorf Sieben Linden ist ein zukunftsweisendes Projekt, in dem ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Lebensstile verwirklicht und die Erfahrungen an Interessierte weitergegeben werden.

Die Menschen im Ökodorf entwickeln alltagserprobte Antworten auf die drängenden ökologischen Fragen unserer Zeit, zum Beispiel durch die Schaffung möglichst geschlossener Energie- und Materialkreisläufe, ökologischen Landbau, Bauen mit natürlichen, regional verfügbaren Rohstoffen wie Stroh, Lehm und Holz, gemeinschaftliche Nutzung von Autos und Waschmaschinen, regionale Ernährung mit wenig tierischen Produkten.

Die Qualität der Stille, der Sammlung und der Kontemplation ist eine wichtige Grundlage für das Zusammenleben und die Bildungsarbeit. Im Haus der Stille sollen Meditationsseminare stattfinden und es soll allen BewohnerInnen Sieben Lindens jederzeit zur Sammlung und Kontemplation offenstehen.

Das "Häuschen" von circa sieben Meter Durchmesser wurde mit Strohballen und Lehm gebaut. Da es im Bildungsbereich eine große Nachfrage nach dem Erlernen dieser Bauweise gibt, soll in Seminaren das Erfahrungswissen für den Bau solcher Häuser weitergeben werden.

Weitere Informationen:
www.siebenlinden.org

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den Freundeskreis Ökodorf e.V. gefördert unter dem Zweck "Bildung" und "Natur- und Umweltschutz".