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A K T U E L L E   P R O J E K T E   D E R   I N T E R S E I N   S T I F T U N G


Mai 2024 Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

"Gegen Diskriminierung und für Geschlechtergerechtigkeit: Adivasi-Frauen in Jharkhand stärken"







Shramajivi Mahila Samity (SMS), Partnerorganisation der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt, arbeitet in ländlichen Gebieten mit marginalisierten Frauen und Mädchen zusammen, denen unter einer patriarchalischen Gesellschaft Rechte und Chancen verwehrt werden.
Es handelt sich um einkommensschwache, vom Tageslohn abhängige und migrierte Frauen und Mädchen im Bundesstaat Jharkhand im Nordosten Indiens.

Ziel des Projekts ist es, die Selbstorganisation dieser Frauen zu fördern, sie in der Einforderung ihrer Rechte zu stärken sowie neue Einkommensmöglichkeiten zu schaffen.


Zu den Maßnahmen und Aktivitäten gehören unter anderem:
  • Community Organizing: Erleichterung der Bildung von gemeindebasierten Frauen- und Jugendgruppen sowie die Befähigung dieser Gruppen, für ihre Rechte einzutreten.
  • wirtschaftliches Empowerment: Vermittlung von Finanzwissen und Unternehmerschulungen für Frauen sowie Erleichterung des Zugangs zu Mikrofinanzierungs- und Kreditfazilitäten für einkommensschaffende Maßnahmen.
  • Förderung umweltfreundlicher Praktiken zur Sicherung des Lebensunterhalts, wie z.B. ökologische Landwirtschaft und nachhaltige Ressourcenbewirtschaftung.
  • Gesundheit und Wohlbefinden: Gesundheitserziehung zu Themen wie sexuelle und reproduktive Gesundheit. Durchführung von Gesundheitscamps und Einsatz von mobilen Kliniken, um medizinische Dienste anzubieten.
  • Einrichtung von Meldeverfahren für geschlechtsspezifische Gewalt und Belästigung.
Die Ziele des Projekts, Schutz von Frauen, Frauen-Empowerment und Förderung von Klima- und Umweltschutz entsprechen dem Anliegen der Intersein Stiftung.

Weitere Informationen:
www.aswnet.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. gefördert unter dem Zweck "Völkerverständigung" und "Entwicklungszusammenarbeit".


März 2024 Orientierungszeiten

"bachelor of being"

Aktuell befindet sich die Welt im Dauerkrisenmodus. Klimakrise, Krieg, Energieknappheit, Wirtschaftskrise, soziale Spaltung der Gesellschaft, Flüchtlingsströme usw. spitzen sich zu.
Junge Erwachsene trifft dies besonders hart - denn es geht um ihre Zukunft und trifft sie in einer Lebensphase, in der sie ohnehin schon von Berufswahl, Identitätsfindung und Lebensplanung stark herausgefordert sind. Die große Frage lautet "Wie kann ich glücklich werden in einer Welt, die brennt?"

Der "Bachelor of Being" ist eine fünfmonatige Orientierungszeit und Lebensschule für junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahre, unabhängig von Herkunft und Vorbildung. 25 junge Menschen leben in jedem Winter für fünf Monate als Gemeinschaft auf Gut Kragenhof bei Kassel, um sich den wesentlichen Fragen des Lebens zu widmen. Das Projekt bieten ihnen ein breites, ganzheitliches Bildungsangebot aus den Feldern Philosophie, Ethik, Psychologie, Kultur, Natur, Handwerk, Demokratie, Wirtschaft und Nachhaltigkeit, aber auch viel Raum und Zeit für eine vertiefte Selbsterforschung, Umsetzung eigener und gemeinsamer Engagement-Projekte, Reflexion und Coaching.

Philosoph und Achtsamkeitscoach Wolf Schneider leitet die Teilnehmenden an und begleitet sie in regelmäßigen morgendlichen Meditationen in Stille, achtsamem Gehen, achtsamem Essen und Arbeiten. Außerdem werden die jungen Erwachsenen mit der Metta-Meditation aus dem Theravada-Buddhismus und dem Tonglen aus dem tibetischen Buddhismus vertraut gemacht um ein Verbundenheitsgefühl mit allen Lebewesen zu entwickeln.

Weitere Informationen:
www.bachelor-of-being.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Orientierungszeiten gGmbH gefördert unter dem Zweck "Bildung" und "Natur- und Umweltschutz".


13. - 16. Februar 2024 BIOFACH Messe Nürnberg

"Veganer Ökolandbau"


Der Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau e.V. ist ein breiter Zusammenschluss von engagierten Privatpersonen, Betrieben und Institutionen aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Wissenschaft sowie von Organisationen, die sich im deutschsprachigen Raum für Tierrechte und eine vegane Lebensweise einsetzen.

Sein Ziel ist die Förderung eines kreislaufbasierten Ökolandbaus ohne kommerzielle Nutz- und Schlachttierhaltung und ohne den Einsatz von Dünge- und Betriebsmitteln tierischen Ursprungs wie Gülle, Mist und Schlachtabfälle wie Blut und Hornmehl.

Die Düngung erfolgt rein pflanzlich und der Aufbau einer gesunden Bodenfruchtbarkeit sowie resilienter Agrarökosysteme wird durch ein aktives Bodenleben sowie Artenvielfalt gefördert.

Der Verein berät Betriebe bei der Umstellung auf die biozyklisch-vegane Anbauweise, begleitet Forschungsvorhaben zum gezielten Humusaufbau und sensibilisiert die Öffentlichkeit für die Vorteile dieser Art des Anbaus.

Weitere Informationen:
biozyklisch-vegan.org
BIOFACH_2024

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau e.V. gefördert unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz".


Februar 2024 Animals' Angels

"wir sind bei den Tieren"

Animals‘ Angels begleitet einen Transport mit Lämmern in Marokko. Wieder kommen die Tiere aus Spanien, wieder ist es dieselbe Transportfirma mit denselben Fahrern, die sie zwei Tage zuvor schon mal begleitet haben. Erneut dokumentieren sie, dass die Transportvorschriften nicht eingehalten werden: Die Lkw sind überladen, dicht an dicht stehen die Lämmer gedrängt. Kein Platz für sie, um sich hinzulegen. Wieder ist an Bord kein Futter für sie mittransportiert, obwohl sie über eine solch lange Strecke transportiert werden. Wieder sind die Tränken nicht erreichbar für die Lämmer. Und wieder werden die Transportzeiten für die Tiere unnötig verlängert und die Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer ignoriert.

Diese Lämmertransporte zeigen einmal mehr, dass mit Verlassen der EU-Grenze niemand mehr kontrolliert, was mit den Tieren unterwegs passiert. Und sie zeigen einmal mehr die bereits in der EU bestehenden gravierenden Missstände auf. Wie kann es sein, dass nach wie vor Veterinärämter genehmigen, dass Tiere so überladen, ohne Zugang zu Wasser und ohne Futter an Bord über solch lange Strecken transportiert werden? Und das scheinbar regelmäßig auf der gleichen Strecke? Animals' Angels werden nicht aufgeben und weiterhin die Probleme und Schicksale der Tiere auf den Transporten in die Büros der zuständigen Behörden tragen.

Weitere Informationen:
www.animals-angels.de

Ein zentrales Anliegen der Intersein Stiftung ist das Recht der Tiere auf ein glückliches, unversehrtes Leben in Würde und Achtung, daher fördert sie das Engagement von Animals' Angels e.V. ganzjährig unter dem Zweck "Tierschutz".


20. Januar 2024 Demo in Berlin

"wir haben es satt!"

Umweltzerstörung, Hunger und Klimakrise sind weltweit längst Realität.
Zugleich trägt die Landwirtschaft Verantwortung für die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen, muss Emissionen senken, die Biodiversität erhalten und Böden und Wasser schützen.

Doch lässt die Bundesregierung Bäuerinnen und Bauern in der Krise allein. Sie können nicht mehr Umwelt- und Tierschutz stemmen, solange diese weder vom Markt, noch von der Politik angemessen honoriert werden. Niedrige Erzeuger*innenpreise, ungerecht verteilte Agrarsubventionen der EU und Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit bringen Bäuerinnen und Bauern weltweit an ihre Schmerzgrenze - wirtschaftlich, aber auch körperlich und mental.

Hinzu kommt, dass Gentechnik und Patente die Abhängigkeit unserer Bäuerinnen und Bauern von großen Agrarkonzernen verstärken und der hohe Einsatz von Pestiziden zu einem dramatischen Verlust der Artenvielfalt führt.

Das Bündnis "meine Landwirtschaft" fordert daher:

Die Ampel-Koalition muss den klimagerechten Umbau der Tierhaltung endlich finanzieren, sich deutlich gegen die Deregulierung des Gentechnik-Rechts wenden und keine Patente auf Pflanzen und Tiere und deren genetische Eigenschaften zulassen.
Das Bündnis fordert außerdem ein Nein zu Glyphosat in Deutschland und der EU, Pestizidreduktion anpacken, Bäuerinnen und Bauern dabei finanziell unterstützen und Exporte von in der EU verbotenen Pestiziden endlich verbieten!

Weitere Informationen:
www.wir-haben-es-satt.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den deutschen Naturschutzring e.V. gefördert unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz".

2023


November 2023 Bellevue di Monaco

"Offene Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen"

Die 'Offene Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen‘ ist nach wie vor ein äußerst gut genutztes Angebot des Bellevue di Monaco.
Es melden sich immer wieder neue Frauen aus verschiedenen Kulturen um zu nähen, nähen zu lernen oder Anschluss und Unterstützung zu finden.

Dank der Förderung durch die Intersein Stiftung im Jahr des ersten Lockdowns 2020 konnte sogar ein eigenständiges Upcycling-Atelier entstehen, in dem besonders qualifizierte Frauen aus der Nähwerkstatt Arbeit gefunden haben.
Teilhabe und Tagesstruktur begünstigen so ihre Integration in unsere Gesellschaft.

Weitere Informationen:
www.bellevuedimonaco.de

Die Nähwerkstatt wird von der Intersein Stiftung über die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco gefördert unter dem Zweck "Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und für Flüchtlinge".


29. September - 01. Oktober 2023 Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing

"Politisch aktiv sein - und bleiben!"
Klimakrise, Selbstfürsorge und radikales Mitgefühl

Wir leben in herausfordernden Zeiten. In der ökologischen Krisen zeigt sich die Entfremdung der Menschheit von der Erde und ihren Lebewesen. Soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit verursachen einen Riss im Zusammenhalt aller. Das Narrativ, dass es den Kindern einmal "besser" gehen wird als ihren Eltern, kippt in sein Gegenteil. Viele Menschen reagieren darauf mit Angst, Trauer, Verzweiflung und Wut.

Und dennoch: Statt zu resignieren und zu verdrängen, statt sich zurückzuziehen oder in Konsumwelten zu flüchten, engagieren sich weltweit immer mehr, vor allem junge Menschen, für Ökologie, Frieden und Gerechtigkeit. Die einen erproben kreative Formen des Protests und zivilen Ungehorsams; andere versuchen mit solidarischen und nachhaltigen Lebensformen gleichsam als Inseln und Labore Gegenentwürfe zur Ausbeutung von Erde und Mensch zu realisieren. Wieder andere setzen sich in Journalismus, Wissenschaft, Politik, Unternehmen oder Bildung für eine sozial-ökologische Transformation ein.

Politisches und persönliches Engagement in Zeiten massiver Krisen ist herausfordernd - und oft überfordernd. Es ist emotional belastend und verlangt ein hohes Maß an Frustrationstoleranz und Geduld trotz der existenziellen Bedrohungen unserer Zivilisation.
Wie können wir lernen, "Klimagefühle" wie Angst, Trauer und Wut anzunehmen und ihre Kraft zu nutzen für die anstehende Transformation unserer Gesellschaft?
Wie können wir politisch aktiv sein - und bleiben, und dabei die eigenen Belastungsgrenzen respektieren und damit einen Aktivismus-Burnout vermeiden?
Wie können Engagement, Selbstfürsorge und radikales Mitgefühl mit anderen Lebewesen immer wieder neu ausbalanciert werden?

Diesen zentralen Fragen wollen wir auf der Tagung mit Impulsvorträgen und in Workshops nachgehen und nachspüren. Gemeinsam werden wir regenerativen Praktiken erlernen und durch Übungen u.a. aus der Tiefenökologie unsere Verbundenheit mit der Erde und anderen Menschen und Wesen stärken. Ein Rahmen aus Körper- und Achtsamkeitsübungen wird uns dabei helfen, Stabilität und Erdung zu erfahren. Das Tutzinger Schloss und die uralten Bäume im Park am Starnberger See werden das ihre dazu beitragen.

Information und Anmeldung:
www.ev-akademie-tutzing.de

Die Tagung wird von der Intersein Stiftung unter dem Zweck "Bildung", "Wissenschaft und Forschung", "Natur- und Umweltschutz" und "inter-religiöser Dialog" gefördert.


August 2023 Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

"Gegen Diskriminierung und für Geschlechtergerechtigkeit: Adivasi-Frauen in Jharkhand stärken"

Shramajivi Mahila Samity (SMS), Partnerorganisation der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt, arbeitet in ländlichen Gebieten mit marginalisierten Frauen und Mädchen zusammen, denen unter einer patriarchalischen Gesellschaft Rechte und Chancen verwehrt werden. Es handelt sich um einkommensschwache, vom Tageslohn abhängige und migrierte Frauen und Mädchen im Bundesstaat Jharkhand im Nordosten Indiens.

Im Rahmen dieses Projekts möchte SMS Frauen der Projektregion dazu befähigen, Gesetze zu gebrauchen um Bewusstsein zu schaffen und Rechte einzufordern. Um die Frauen zu stärken, möchte SMS Aktivitäten zur Beteiligung und Beratung von Frauen im Projekt veranstalten, indem verschiedene Methoden und traditionelle Kenntnisse und Fähigkeiten von den Frauen genutzt werden.

Dazu finden regelmäßig Treffen der Frauengruppen statt. 110 Frauen aus 10 Frauengruppen in 5 Dörfern formulieren im Rahmen eines Workshops einen Orientierungs- und Strategieplan für die Probleme und Themen der Arbeiterinnen.
Alle Frauengruppen in den 5 Dörfern erhalten Trainings in den Bereichen Rechte berufstätiger Frauen, Gewalt gegen Frauen, Sicherheit von Frauen und Zugang zu Ressourcen.
In 2 Trainings sollen die Frauengruppen Praktiken erlernen, wie sie mehr Gleichberechtigung in der Gemeinschaft und ihrem alltäglichen Leben integrieren können, wie z.B. das Ansprechen geschlechtsspezifischer Fragen in den Sitzungen der Dorfverwaltung, die Ausweitung der kollektiven Landwirtschaft, die Bildung von Mädchen und den Zugang zu gesunden Lebensmitteln.

Die Ziele des Projekts, Schutz von Frauen, Frauen-Empowerment und Förderung von Klima- und Umweltschutz entsprechen dem Anliegen der Intersein Stiftung.

Weitere Informationen:
www.aswnet.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. gefördert unter dem Zweck "Völkerverständigung" und "Entwicklungszusammenarbeit".


21. Mai - 02. Juli 2023 Plum Village - Online Retreat

"Zen and the Art of SavĂ­ng the Planet"


Zen-Meister Thich Nhat Hanh war ein weltweiter spiritueller Lehrer, Dichter und Friedensaktivist. Der sanfte, bescheidene Mönch wurde von Dr. Martin Luther King Jr. als "Apostel des Friedens und der Gewaltlosigkeit" bezeichnet, als er ihn für den Friedensnobelpreis vorschlug. Fast vier Jahrzehnten aus seiner Heimat Vietnam verbannt, war Thich Nhat Hanh ein Pionier, der Buddhismus und Achtsamkeit in den Westen brachte und eine engagierte buddhistische Gemeinschaft für das 21. Jahrhundert aufbaute.

Das Buch "Zen and the Art of Savíng the Planet" (Zen und die Kunst, den Planeten zu retten) wurde 2021 veröffentlicht und enthält Thich Nhat Hanhs kraftvolle Lehren über Tiefenökologie, engagiertes Handeln, Gemeinschaftsbildung und kollektives Erwachen.

Herausgegeben von seinen älteren Schülern, bietet das Buch seine inspirierendsten und aktuellsten Lehren für die nächste Generation und Anleitungen, wie wir unsere Bemühungen, der Gesellschaft und dem Planeten zu dienen, aufrechterhalten können, ohne auszubrennen.

Die Gemeinschaft in Plum Village hat einen Online-Kurs auf der Grundlage von "Zen and the Art of Saving the Planet" entwickelt, der Thays Lehren auf eine neue Art und Weise vermittelt.
Da online wird der Kurs eine Größenordnung erreichen, die andere Retreats nicht erreichen konnten, wird neue Zielgruppen ansprechen - jüngere und vielfältigere und wird es ermöglichen, als Gemeinschaft zu lernen und nachhaltig sein.

Information und Anmeldung:
www.plumvillage.org

Das Projekt "Zen and the Art of Savíng the Planet" online wird von der Intersein Stiftung über die Thich Nhat Hanh Foundation gefördert unter dem Zweck "Bildung".


April 2023 Orientierungszeiten

"bachelor of being"

Aktuell befindet sich die Welt im Dauerkrisenmodus. Klimakrise, Krieg, Energieknappheit, Wirtschaftskrise, soziale Spaltung der Gesellschaft, Flüchtlingsströme usw. spitzen sich zu.
Junge Erwachsene trifft dies besonders hart - denn es geht um ihre Zukunft und trifft sie in einer Lebensphase, in der sie ohnehin schon von Berufswahl, Identitätsfindung und Lebensplanung stark herausgefordert sind. Die große Frage lautet "Wie kann ich glücklich werden in einer Welt, die brennt?"

Der "Bachelor of Being" ist eine fünfmonatige Orientierungszeit und Lebensschule für junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahre, unabhängig von Herkunft und Vorbildung. 25 junge Menschen leben in jedem Winter für fünf Monate als Gemeinschaft auf Gut Kragenhof bei Kassel, um sich den wesentlichen Fragen des Lebens zu widmen. Das Projekt bieten ihnen ein breites, ganzheitliches Bildungsangebot aus den Feldern Philosophie, Ethik, Psychologie, Kultur, Natur, Handwerk, Demokratie, Wirtschaft und Nachhaltigkeit, aber auch viel Raum und Zeit für eine vertiefte Selbsterforschung, Umsetzung eigener und gemeinsamer Engagement-Projekte, Reflexion und Coaching.

Philosoph und Achtsamkeitscoach Wolf Schneider leitet die Teilnehmenden an und begleitet sie in regelmäßigen morgendlichen Meditationen in Stille, achtsamem Gehen, achtsamem Essen und Arbeiten. Außerdem werden die jungen Erwachsenen mit der Metta-Meditation aus dem Theravada-Buddhismus und dem Tonglen aus dem tibetischen Buddhismus vertraut gemacht um ein Verbundenheitsgefühl mit allen Lebewesen zu entwickeln.

Weitere Informationen:
www.bachelor-of-being.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Orientierungszeiten gGmbH gefördert unter dem Zweck "Bildung" und "Natur- und Umweltschutz".


März 2023 Meaalofa Foundation

"Housing, Mediation and Education for Refugees (HoMER)”

Die Lage in Athen für geflüchtete Menschen ist sehr schwierig, oftmals sogar katastrophal. Das Estia-Housing Projekt der Regierung wird zum Ende des Jahres komplett eingestellt. Damit fallen in ganz Griechenland ca. 27.000 Wohnungen, in denen geflüchtete Menschen bisher untergebracht wurden, weg. Viele dieser Wohnungen befinden sich in Athen. Die Menschen werden mit nur geringer Vorankündigungszeit auf die Straße gesetzt, egal ob sie dann irgendwo unterkommen können oder nicht.

Das betrifft auch schwangere Frauen, alleinstehende Frauen mit Kindern und Familien. Das Prinzip maximaler Härte gegen Geflüchtete soll für Abschreckung sorgen und zur Abwanderung in andere Länder führen. Auch fehlen Nahrungsmittel, Kleidung, Medizin und andere Grundbedarfe, Hunger ist weit verbreitet. Wer unter solchen Umständen leben muss, ist einem täglichen harten Überlebenskampf ausgesetzt. Etwas zu lernen und eine Eingliederung in die Gesellschaft voranzubringen, ist unter solchen Umständen unmöglich. Hier setzt das Projekt der Meaalofa Foundation seit dem Frühjahr 2020 an.

HoMER unterstützt überwiegend alleinstehende Frauen, Mütter und Familien mit kleinen Kindern durch das Zurverfügungstellen von Wohnraum. Zwei hauptamtliche Sozialarbeiterinnen, sowie eine Ehrenamtliche, die alle Griechisch sprechen können, betreuen dabei die Untergebrachten. Über die Unterbringung hinaus werden Bildungsangebote vermittelt und bei Behördengängen, medizinischen Problemen und Rechtsberatung unterstützt. Über ein Netzwerk von befreundeten NGOs werden Kleidung und Dingen des täglichen Bedarfs, allen voran Nahrung und Hygieneprodukte zur Verfügung gestellt.

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Meaalofa Foundation gefördert unter dem Zweck "Hilfe fur politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und Flüchtlinge", "Wissenschaft und Forschung", "Natur- und Umweltschutz" und "Mildtätigkeit".


Februar 2023 Animals' Angels

"wir sind bei den Tieren"

Die Vision von Animals’ Angels ist eine Welt, in der die Menschen das Recht der Tiere auf Leben und Freiheit respektieren. Die Solidarität mit den leidenden Tieren treibt ihre Arbeit an. Tiere sind fühlende Lebewesen mit unveräußerlicher Würde. Das Eintreten für ihre Mitgeschöpflichkeit hat nach der Überzeugung von Animals' Angels den gleichen Stellenwert wie der Kampf für Menschenrechte.

Das besondere Augenmerk von Animals' Angels gilt den sogenannten "Nutz"tieren und hier vor allem internationalen Tiertransporten. Sie dokumentieren Missstände und helfen, wo es möglich ist, an Ort und Stelle. Sie fordern die Einhaltung bestehender Tierschutzvorschriften und setzen sich dafür ein, dass bessere Standards dort geschaffen werden, wo dieser Schutz nicht ausreichend geregelt ist.

Auch dokumentieren sie regelmäßig das Leben von Kühen in Anbindehaltung und treffen dabei auf systemimmanente Tierschutzprobleme. Sie bringen diese Missstände zur Anzeige und setzten sich unter anderem dafür ein, dass die Politik eine Haltungs- verordnung spezifisch für Rinder und Milchkühe verabschiedet, dem weiteren Ausbau der Milchwirtschaft entgegenwirkt, Veterinäre ihrer Fürsorgepflicht und ihrer Funktion als Garanten für Tierschutz nachkommen, die Medien über die wahren Zustände in den Milchkuhhaltungen berichten und die Konsumenten ihr nostalgisches Bild der Landwirtschaft aufgeben, am Schicksal der Milchkühe Anteil nehmen und ihr Verbraucherverhalten ändern.

Doku-Film:
10 Jahre EU-Tierschutz-Transport-Verordnung - eine Bilanz

Weitere Informationen:
www.animals-angels.de

Ein zentrales Anliegen der Intersein Stiftung ist das Recht der Tiere auf ein glückliches, unversehrtes Leben in Würde und Achtung, daher fördert sie das Engagement von Animals' Angels e.V. ganzjährig unter dem Zweck "Tierschutz".


21. Januar 2023 Demo in Berlin

"wir haben es satt!"


Viel zu wenig Regen, trockene Böden und schlechte Ernten - die Klimakrise wird auch bei uns immer bedrohlicher. Die Wachstumslogik und politische Fehlentscheidungen sind verantwortlich für das Überhitzen des Planeten und das dramatische Artensterben. Viele Höfe müssen dichtmachen, während weiter große Tierfabriken genehmigt werden. Weltweit wächst der Hunger und auch hierzulande wissen viele Menschen nicht mehr, wie sie ihren Kühlschrank füllen sollen.

"Wir haben Konzerne satt, die mit dem Hunger in der Welt ihr Geschäft machen! Investmentfonds verdienen an der Spekulation mit steigenden Nahrungsmittelpreisen. Agrar-, Lebensmittel- und Düngerkonzerne vermelden in der Krise horrende Profite. Supermarktketten mit massiver Marktmacht drehen an den Preisschrauben. Konzerne wie Bayer wollen Agro-Gentechnik auf unsere Äcker und Teller bringen. Das alles haben wir satt!

Wir kämpfen für die sozial-ökologische Transformation. Sie ist die Antwort auf die vielfältigen Krisen. Klar ist: Ohne Agrar- und Ernährungswende verfehlen wir das 1,5-Grad-Ziel und damit globale Klimagerechtigkeit. Alle Menschen müssen sich gesunde Lebensmittel leisten können. Bauernhöfe, Bäckereien und das Lebensmittelhandwerk brauchen faire Preise."

Dafür geht das "Wir haben es satt!"-Bündnis wieder auf die Straße.

Weitere Informationen:
www.wir-haben-es-satt.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den deutschen Naturschutzring e.V. gefördert unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz".

2022


Oktober 2022 EcoSattva Training

"Solidarität mit dem Leben"


Mit seinen verheerenden Auswirkungen ist der Temperaturanstieg auf unserem Planeten nur eine von vielen dramatischen ökologischen Veränderungen, die derzeit stattfinden. Wir sind Zeugen eines tragischen Verlusts der globalen Artenvielfalt, des Lebensnetzes, das seit Äonen besteht. Es ist, als ob zahllose Edelsteine in Indras Netz sich verdunkeln. Ist es da ein Wunder, dass unsere Herzen erschüttert sind von Trauer, Wut und Angst?

Doch selbst inmitten von so viel Verlust ist da immer noch ein unschätzbarer ökologischer Reichtum, ein großes Potential. Die Gemeinschaft der lebendigen Erde, zu der natürlich auch die Menschheit gehört, ruft nach Heilung und Regeneration.

Die radikale Aufforderung des EcoSattva-Trainings ist, dass wir bei dieser Entwicklung nicht zu hilflosen Zuschauern werden. Wenn wir uns dieser schwierigen Realität zuwenden, unterstützt durch Achtsamkeit, Weisheit, Praxis und Gemeinschaft, werden wir die Kraft entwickeln, sowohl unsere Erfahrung als auch unsere Antwort darauf zu wählen. Wir können im Namen des und in Solidarität mit dem Leben handeln!

Wir laden Dich ein, mit anderen online zusammen zu kommen. Das EcoSattva-Training wurde speziell für eine Teilnahme im eigenen Tempo und nach eigenem Zeitplan konzipiert, mit Video Kernunterweisungen, angeleiteten Meditationen und Inquiries. Du kannst als Einzelperson oder als Mitglied einer kleinen Gruppe teilnehmen und Dich dann, einmal im Monat, den Zoom Treffen anschließen, um Dich mit der globalen Gemeinschaft der EcoSattvas-in-Ausbildung zu verbinden.

Die Intersein Stiftung hat das Training übersetzen lassen, so dass die Videos nun mit deutschen Untertiteln zur Verfügung stehen!

Weitere Informationen:
www.ecosattva-training.org

Das EcoSattva-Training wird von der Intersein Stiftung gefördert unter dem Zweck "Bildung", "Umweltschutz", "Völkerverständigung" und "Toleranz in Religion, Kultur und Gesellschaft".


August 2022 Bellevue di Monaco

"Offene Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen"

Die "Offene Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen" ist nach wie vor eines der beliebtesten Workshop Angebote im Bellevue di Monaco.

Es besteht konstantes Interesse von bis zu 30 Frauen, die gern teilnehmen würden. Dank einer WhatsApp Gruppe (der favorisierter Messenger Dienst) kann die Teilnahme gesteuert und etwa 6 bis 7 Arbeitsplätze geboten werden.

Nach wie vor gelingt es eine gewisse Fluktuation aufrecht zu erhalten, so dass das Angebot möglichst vielen Frauen zugänglich ist.

Manche kommen etwas beständiger, sie helfen und tragen die Gruppe dann mit. Kontakte auch außerhalb der Werkstatt entstehen, die Teilnehmerinnen tauschen sich aus, einer der Kern-Ideen des Projektes überhaupt!

Es wird sich derzeit um eine ehrenamtliche Helferin bemüht, da eine Person meist zu wenig ist, um all die Fragen, Anleitung, Maschinenwartung, Betreuung und Zuwendung zu gewährleisten.

So wird munter weiter improvisiert, dank der verlässliche Unterstützung der Intersein Stiftung nun schon im siebenten Jahr!

Weitere Informationen:
www.bellevuedimonaco.de

Die Nähwerkstatt wird von der Intersein Stiftung über die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco gefördert unter dem Zweck "Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und für Flüchtlinge".


01. - 08. Juli 2022 Plum Village - Wake Up Retreat

"Wake Up Humanity 2022"



"Um Frieden in die Welt zu bringen,
müssen wir mit dem Frieden in uns selbst beginnen."


Liebe Freunde,

Vom 1. bis 8. Juli werden wir ein einwöchiges Retreat veranstalten, bei dem wir junge Achtsamkeitspraktizierende und Aktivist*innen willkommen heißen um Live-Dharma-Vorträge, Sitzmeditationen, Gehmeditationen und ein freudiges, einfaches und glückliches Zusammenleben zu genießen. Es wird Zeit für Wanderungen, gegenseitiges Zuhören, Heilung und das Berühren einer spirituellen Dimension in unserem Leben geben.

Bitte sagt es euren Freunden und Bekannten weiter und meldet euch frühzeitig an, da wir die Zahl der Plätze noch begrenzen müssen.

Wir hoffen, euch alle bei diesem legendären Treffen unserer spirituellen Familie zu sehen!

Information und Anmeldung:
www.plumvillage.de

Das Retreat "Wake Up Humanity 2022" wird von der Intersein Stiftung über CBZ Village des Pruniers gefördert unter dem Zweck "Bildung".


20. - 22. Mai 2022 Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing

"Das große Ganze - und wir mittendrin, Leben im Anthropozän"

Verstörende Nachrichten über Klimawandel, Artensterben und soziale Spaltung machen es für uns immer schwieriger uns zu orientieren und zu erkennen, auf welche Weise wir selbst sinnvoll und zukunftsfähig handeln können.

Über alles legt sich lähmend die aktuelle Pandemie, von der noch unklar ist, ob sie nur eine vorübergehende Krise des globalen Zusammenlebens und Wirtschaftens ist, oder ob sie eine neue Ära einläutet mit einer völlig neuen Form von "Normalität".

Angesichts des schieren Ausmaßes und der Komplexität der Herausforderungen, aber auch angesichts des Eindrucks eines Scheiterns von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik bei der Bewältigung etwa der Klimakrise fühlen wir uns oft machtlos, überfordert und enttäuscht.

Die Tagung soll einen Raum schaffen, den aktuellen Wandel in der Beziehung zwischen Menschheit und Erde im Anthropozän zu diskutieren und in praxisorientierten Formaten zu erfahren. Sie soll Mut machen, sich selbst als lebendigen Teil der Erde wahrzunehmen und die eigene Gestaltungskraft hoffnungsvoll anzunehmen, ohne sich selbst mit dem Anspruch zu überfordern, "die Welt retten" zu müssen.

Information und Anmeldung:
www.ev-akademie-tutzing.de

Die Tagung wird von der Intersein Stiftung unter dem Zweck "Bildung", "Wissenschaft und Forschung", "Natur- und Umweltschutz" und "inter-religiöser Dialog" gefördert.


April 2022 Equal Rights Beyond Borders e.V.


Equal Rights Beyond Borders ist eine griechische-deutsche Menschenrechtsorganisation, die sich für Geflüchtete, Asylsuchende und deren Familien einsetzt. Sie hilft Menschen, denen rechtliche Unterstützung unzugänglich ist, weil sie in Zonen der Rechtlosigkeit leben.

Die Organisation steht an der Seite von Geflüchteten und Asylsuchenden im Kampf gegen unwürdige Lebensbedingungen auf dem griechischen Festland und in den EU-Hotspot-Lagern auf den Inseln.

Menschen sollen wie Menschen behandelt werden, nicht im Dreck leben müssen, nicht willkürlich inhaftiert werden, nicht ohne Verfahren in Kriegsgebiete abgeschoben werden. Equal Rights Beyond Borders sorgt dafür, dass Menschenrechtsverletzungen im Einzelfall und darüber hinaus abgestellt werden und dass diejenigen, die Menschenrechte verletzt haben, zur Rechenschaft gezogen werden.

Mit einem internationalen Team von Anwälte*innen und Dolmetscher*innen werden rechtliche Mittel eingesetzt, die Würde und Gleichheit jedes Menschen zu verteidigen und zu schützen, unabhängig von ihrem individuellen Status.

Weitere Informationen:
www.equal-rights.org

Die Intersein Stiftung fördert das Engagement von Equal Rights Beyond Borders ganzjährig unter dem Zweck "Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös Verfolgte" und "Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens".


März 2022 Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau e. V.

"Einfach Umstellen auf biozyklisch-veganen Anbau"


Der Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau e. V. ist ein breiter Zusammenschluss von engagierten Privatpersonen, Betrieben und Institutionen aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Wissenschaft sowie von Organisationen, die sich im deutschsprachigen Raum für Tierrechte und eine vegane Lebensweise einsetzen.

Sein Ziel ist die Förderung eines kreislaufbasierten Ökolandbaus ohne kommerzielle Nutz- und Schlachttierhaltung und ohne den Einsatz von Dünge- und Betriebsmitteln tierischen Ursprungs wie Gülle, Mist und Schlachtabfälle wie Blut und Hornmehl.

Die Düngung erfolgt rein pflanzlich und der Aufbau einer gesunden Bodenfruchtbarkeit sowie resilienter Agrarökosysteme wird durch ein aktives Bodenleben sowie Artenvielfalt gefördert.

Der Verein berät Betriebe bei der Umstellung auf die biozyklisch-vegane Anbauweise, begleitet Forschungsvorhaben zum gezielten Humusaufbau und sensibilisiert die Öffentlichkeit für die Vorteile dieser Art des Anbaus.

Weitere Informationen:
biozyklisch-vegan.org

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau e. V. gefördert unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz".


4.- 6. Februar 2022 Retreat für junge Erwachsene am Benediktushof

"Klimakrise.Achtsam.Handeln."









Die menschengemachte Klimakrise ist die gesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts.
Die Fakten sind lange bekannt, dennoch werden auf politischer und individueller Ebene nötige Veränderungen nur zögerlich angestoßen. Es ist die junge Generation von Aktivist*innen, die die Krise in ihrer Dringlichkeit ins allgemeine Bewusstsein gebracht hat.

Doch Klimaaktivismus kann aus vielerlei Gründen belastend werden und in einen Aktivismus-Burnout führen. An dieser Stelle kann die Praxis der Achtsamkeit Resilienz fördern um nachhaltig handlungsfähig zu bleiben.

Es geht darum sich auf eine tiefere Verarbeitungsebene einzulassen und Gefühle wie Wut, Angst oder Ohnmacht anzunehmen und nicht zu verdrängen. Wenn das gelingt können diese Gefühle eine Quelle der Kraft und Motivation werden.

So soll in diesem Seminar, geleitet von der Psychologin und Zen-Schülerin Constanze Meyer, die selbst bei den Psychologists for Future aktiv ist, der Frage nachgegangen werden, wie nachhaltiger Aktivismus gelingen kann ohne eigene Belastungsgrenzen zu überschreiten.
In Impulsvorträgen, Klein- und Großgruppenarbeit, Achtsamkeitsübungen und Meditationen wird ein achtsamer Umgang mit Klimagefühlen geübt, so dass das eigene Engagement sinnstiftend und befriedigend werden kann.

Information und Anmeldung:
www.west-oestliche-weisheit.de
www.benediktushof-holzkirchen.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die West-Östliche Weisheit - Willigis Jäger Stiftung gefördert unter dem Zweck "Bildung".


Februar 2022 Animals' Angels

"wir sind bei den Tieren"



"Die Güte des Herzen besteht in einem tiefen,
universellen Mitleid mit allem, was Leben hat."
Arthur Schopenhauer

Fehlender Tierschutz ist ein internationales Problem, alle Länder haben damit zu kämpfen. Auch diejenigen, die über Tierschutzgesetze etwa für Tiertransporte und -haltungen verfügen.
Animals’ Angels ist deswegen in Europa und weltweit tätig, so auch auf dem Kamelmarkt in Birqash, einem der größten in Ägypten.

Die meisten Tiere kommen aus dem Sudan und haben einen extrem langen und beschwerlichen Transport hinter sich. Auf Lkws wurden sie quer durchs Land transportiert. Tagelang sind sie unterwegs, eingepfercht und mit zusammengebundenen Beinen, wie leblose Pakete. Am Markt angekommen erwarten die ausgehungerten und durstigen Tiere vor allem Schläge und Tritte. Sind sie schließlich verkauft, geht ihre Tortur weiter. Die meisten Kamele werden mit Pick-ups oder kleinen Transportern zum Schlachthof transportiert. Die Verladungen sind grauenhaft, die Tiere werden auf die Fahrzeuge gestoßen und geprügelt. Es fehlt an geeigneten Laderampen und Platz.

Zwischen all der Brutalität versucht Animals' Angels seit einiger Zeit ein Zeichen zu setzen. Mit jungen Tierärzten aus Ägypten klären sie die Leute vor Ort auf und helfen den Kamelen so gut sie können.  

Weitere Informationen:
www.animals-angels.de

Die Intersein Stiftung fördert das Engagement von Animals' Angels e.V. ganzjährig unter dem Zweck "Tierschutz".


22. Januar 2022 Demo in Berlin

"wir haben es satt!"


Die Landwirtschaft steckt mitten in der Krise. In der Klimakrise, deren Auswirkungen weltweit zu spüren sind. In der Krise der Artenvielfalt, in der täglich Lebensräume zerstört werden und Insekten aussterben. Und in der Krise des Höfesterbens: Immer mehr Bäuer*innen geben auf, weil sie ruinöse Preise für ihre Lebensmittel bekommen.

Mit der neuen Regierung muss der Neustart in der Agrar- und Ernährungspolitik kommen!
Künftig muss gelten: Wer gute Lebensmittel produziert, muss Unterstützung der Politik erhalten, wer nachhaltig und artgerecht produzieren will, soll und muss hierbei Hilfe bekommen. Folgekosten für Umwelt und Klima müssen im Lebensmittelpreis sichtbar sein. Gleichzeitig brauchen diejenigen, die sich diese Lebensmittelpreise nicht leisten können, staatliche Unterstützung.

Dafür geht das "Wir haben es satt!"-Bündnis wieder auf die Straße.

Weitere Informationen:
www.wir-haben-es-satt.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den deutschen Naturschutzring e.V. gefördert unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz".

2021


Oktober 2021 One Earth Sangha

"EcoSattva Training"

Der Klimawandel vollzieht sich überall um uns herum und viele seiner sich verstärkenden Auswirkungen lassen sich nicht aufhalten, geschweige denn umkehren.

Während sich hier und jetzt die Beweise für die heraufziehende Krise häufen, stellen Trauer, Angst und Hilflosigkeit, die wir erleben, eine enorme Belastung für das tägliche Leben dar. Wir wissen nicht, was auf uns zukommt, aber wir leben in einer entscheidenden Zeit, an einem Wendepunkt.

Die neueste Version des EcoSattva-Trainings wurde entwickelt, um die Teilnehmer*innen in dieser beispiellosen Herausforderung mit neuen Einsichten aus dem Dharma und dem wachsenden Feld der Klimapsychologie zu unterstützen.

Der Kurs setzt auf der Erfahrungsebene an, ein guter Ausgangspunkt angesichts unseres allgegenwärtigen Stresses. Klimapsychologen zeigen auf, dass diese Krisen traumatisierend sind und die damit verbundenen Anpassungen an das Trauma sich sowohl in unserer individuellen als auch kollektiven Abwehr zeigen. Wir werden Zeit damit verbringen diese Dynamik zu verstehen um dann spezifische Dharma-Praktiken einzuüben, die unsere ökologisch gestressten Körper, Herzen und Geister beruhigen und stärken, damit wir dieses Leben aktiv und kreativ lieben lernen. Tief verwurzelt und durch und durch engagiert, können wir so die authentischste und hilfreichste Antwort auf die ökologische Krise finden, die uns zur Verfügung steht.

Der Begriff "EcoSattva" ist eine Mischung aus "Öko" oder "Ökologie" und "Boddhisattva", einem erleuchteten Wesen, das sich ganz der Freiheit und dem Wohlergehen anderer widmet. Die One Earth Sangha hat dieses online Training entwickelt, um ökologische Krisen aus der Perspektive der Buddhistischen Lehre zu beleuchten und eine "angemessene Antwort" in der Praxis, die tief im Dharma verwurzelt ist, zu finden.

Weitere Informationen:
www.ecosattva-training.org

Das "EcoSattva-Training" wird von der Intersein Stiftung über die One Earth Sangha gefördert unter dem Zweck "Bildung", "Umweltschutz", "Völkerverständigung" und "Toleranz in Religion, Kultur und Gesellschaft".


September 2021 Tibetisches Zentrum Hamburg e.V.

"Dharma ist immer"


"Ich trage die tiefe Überzeugung in mir, dass eure Generation in der Lage ist,
das neue Jahrhundert in ein Jahrhundert des Friedens und des Dialogs zu überführen.
Dass ihr in der Lage seid, die Menschheit wieder zu einen,
mit sich selbst und mit ihrer Umwelt."
S. H. der XIV. Dalai Lama. Aus "Der neue Appell des Dalai Lama an die Welt"

Das Tibetische Zentrum e. V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein zur Vermittlung des Buddhismus in Theorie und Praxis, sowie zur Förderung von Gewaltlosigkeit und Toleranz. Er wurde 1977 in Hamburg unter der Schirmherrschaft S. H. des 14. Dalai Lama gegründet. 

Die Absicht des Vereins ist es, Möglichkeiten zu schaffen, einen authentischen Dharma zu vermitteln und gleichzeitig, entsprechend der besonderen Inspiration des Dalai Lamas, auch einen Beitrag zu einer säkularen Kultur des Mitgefühls, der Toleranz und des Dialoges zu leisten.

So ist das Tibetische Zentrum ohne Unterlass damit befasst möglichst vielen Menschen die buddhistische Geistesschulung auf unterschiedliche Weise zur Verfügung zu stellen, z.B. durch Studium, Seminare, Klausuren, Vorträge und Meditationsangebote, aber auch in interreligiösen Foren mitzuarbeiten und sich sozial in Form der Sangha- und Flüchtlingshilfe zu engagieren.

Seit März 2020 hatte das Zentrum, wie die meisten Institutionen weltweit, erhebliche Ausfälle an Einnahmen durch die Coronabedingten Einschränkungen bei Veranstaltungen und war dennoch bemüht online Kurse und Meditationen anzubieten, was für viele Menschen ein wichtigen Beitrag darstellte um ihre Tagesstruktur in diesen belastenden Zeiten zu unterstützen.

Weitere Informationen:
www.tibetisches-zentrum.de

Das Tibetische Zentrum e.V. wird von der Intersein Stiftung gefördert unter dem Zweck "Völkerverständigung, Gewaltlosigkeit und Toleranz in Religion, Kultur und Gesellschaft".


August 2021 Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

"Kriegerinnen des Waldes, indigene Frauen gegen Holzraub und Großprojekte"

Die Guerreiras da Floresta gehören zu den 600 indigenen Guajajara, die im Schutzgebiet Caru im Bundestaat Maranhăo sesshaft in Dörfern leben. Jede Familie bewirtschaftet zwischen 1,5 und 3 Hektar Fläche und baut dort Nahrungsmittel für den eigenen Bedarf an.

Das Schutzgebiet ist durch illegalen Holzraub stark bedroht. Holzfäller dringen ein um Edelhölzer zu schlagen oder um für Großgrundbesitzer Flächen zu roden, damit neues Weide- oder Ackerland entsteht. Auch legen Siedler aus umliegenden Dörfern Brände, um Holzkohle zu gewinnen.

Im Dorf Maçaranduba besteht die Gruppe der "Kriegerinnen des Waldes" aus 32 Frauen die den verbliebenen Wald und ihre traditionelle Lebensweise um jeden Preis verteidigen wollen.
Die Lage ist ernst: Die UNO-Sonderbericht-erstatterin für die Rechte indigener Völker Victoria Tauli- Corpaz hatte bereits 2016 vor dem Risiko des Ethnozids an den indigenen Völkern Brasiliens gewarnt.
Unter der Regierung von Präsident Bolsonaro verschlechtert sich die Situationzunehmend. Neue Gesetzesvorhaben sollen den Zugriff auf indigenes Land erleichtern und die Ausweisung neuer Territorien verhindern. Einschüchterung und Morde an führenden Aktivisten und Aktivistinnen nehmen zu.

Um die indigenen Gemeinschaften Amazoniens zu stärken, hat der ASW-Partner FAOR alle zusammengebracht, die von Wasserkraftvorhaben, Bergbau und Infrastrukturmaßnahmen bedroht sind. Gemeinsam beraten sie sich über die für ihr Überleben zunehmend bedrohliche Situation und entwickeln neue Selbstverteidigungsstrategien.

Die Ziele des Projekts, Schutz von Frauen, Frauen-Empowerment und Förderung von Klima- und Umweltschutz entspricht dem Anliegen der Intersein Stiftung.

Weitere Informationen:
www.aswnet.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. gefördert unter dem Zweck "Völkerverständigung" und "Entwicklungszusammenarbeit".


15. Juli 2021 Buddha-Talk: Bhikkhu Bodhi in Discussion with David Loy

"Buddhist responses to a world in crisis"



In diesem Buddha-Talk Spezial werden der Autor und Aktivist, David Loy, und der ehrwürdige Ven. Bhikkhu Bodhi, der sich als buddhistischer Mönch und Gelehrter für mehr Klimagerechtigkeit und friedliche Lösungen für gesellschaftliche Konflikte einsetzt, über die Herausforderungen einer in der Krise befindlichen Welt diskutieren.

Die Weltgemeinschaft steht vor großen Herausforderungen. Wir erleben eine zunehmende wirtschaftliche Ungleichheit, einen Anstieg ethnischer und rassistischer Gewalt, den Klimawandel und andere Formen der Umweltzerstörung sowie den Aufstieg autoritärer Regierungen.

Dies sind Fragen mit tiefen ethischen Implikationen, doch im Vergleich zu westlichen theistischen Religionen war die buddhistische Reaktion mit einigen Ausnahmen relativ verhalten.

Was sind die Gründe dafür?
Verfügt der Buddhismus in seinen ererbten Traditionen nicht über Ressourcen, um diese Herausforderungen anzugehen, Ressourcen, derer wir uns einfach nicht bewusst sind?
Oder muss sich der Buddhismus transformieren, um im eigenen Lehrkörper ungenutzte Potenziale hervorzubringen, um aktive Lösungen für die heutigen Krisen beizutragen?
Und wenn ja, könnte es irgendwelche inhärenten Gefahren für den Buddhismus geben, den wir praktizieren?

Wir freuen uns auf eine rege Diskussion dieser und anderer Fragen in dieser besonderen Veranstaltung.

Donnerstag, 15. Juli 2021, 20.00 Uhr (Ende 21.30 Uhr)
www.buddha-talk.de

Freier Zugang über Zoom:
https://zoom.us/j/94801670264?pwd=dFhnMVJXdUJ2UzdJa1Z0RktzRkNsZz09

Meeting-ID: 948 0167 0264
Code: Buddha

Der Eintritt ist frei, doch es wird eine Spende für die Hilfsarbeit von Mitgefühl in Aktion erbeten.

www.mia.eu.com

Die Veranstaltung Buddha Talk, "Buddhist responses to a world in crisis" wird von der Intersein Stiftung über den Verein Mitgefühl in Aktion e.V. gefördert unter dem Zweck "Entwicklungszusammenarbeit".


Mai 2021 Bellevue di Monaco

"Wohn- und Kulturzentrum für Geflüchtete"


Vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise und einer monatelangen Debatte um städtische Leerstände in München, entstand im Sommer 2014 ein Aktionsbündnis, das das Thema Flucht und Migration von den Sammelunterkünften an den Stadträndern ins Herz der Stadt bringen wollte.

Getragen von der beeindruckenden Stimmung bei den Münchner Massendemonstrationen gegen Pegida um den Jahreswechsel 2014/2015 herum, wurde im März 2015  eine Sozialgenossenschaft gegründet mit dem Ziel in der Innenstadt ein Unterbringungs- und Kulturzentrum für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge und interessierte Münchner zu etablieren: das Bellevue di Monaco eG. 

Seit dem Abschluss der Sanierung und dem Bezug der letzten Wohnungen im Sommer 2018 bietet das Bellevue etwa 40 Menschen Unterkunft, sowie mit seinen Beratungsangeboten, seinen Veranstaltungsräumen und einem großen Kulturprogramm eine zentrale Anlaufstelle zum Thema Flucht und Migration.

Es ist heute wichtiger denn je pragmatisch, unaufgeregt und mitmenschlich ein wirkliches Ankommen der Geflüchteten zu ermöglichen. Das Bellevue di Monaco bietet den Raum dafür - und auch ein Forum für Debatten, in denen sich die ganze Stadtgesellschaft mit Zukunftsthemen wie Flucht und Migration, Ausgrenzung und Einwanderung, Extremismus und Populismus auseinandersetzt.

Weitere Informationen:
www.bellevuedimonaco.de

Das Bellevue di Monaco wird von der Intersein Stiftung gefördert unter dem Zweck "Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und für Flüchtlinge".


März 2021 Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

"Verbesserung der Lebensumstände von Dalit-Frauen durch gemeinsame agroökologische Landwirtschaft"

Der Begriff Dalit ist die gängige Bezeichnung der Nachfahren der indischen Ureinwohner, die nach der religiös-dogmatischen Unterscheidung im Hinduismus als "Unberührbare" gelten.

Die Region Odisha wird beinahe jährlich von Überschwemmungen heimgesucht, wodurch besonders die armen Bevölkerungsteile zu einem Überlebenskampf gezwungen werden. Pflanz- und Ernteziele werden zunehmend unplanbar und die Ernährung ist oft nicht gesichert. Die Männer migrieren bis zu 6 Monate im Jahr u.a. nach Delhi oder Kerala. Die zurückbleibenden Frauen stehen währenddessen alleine vor den täglichen Problemen der Ernährung ihrer Familie sowie Gesundheitsversorgung und Fragen von Bildung. Regierungshilfen kommen besonders durch mächtige Kastenstrukturen in nur unzureichendem Maß bei diesen Menschen an.

Das Projekt fokussiert sich angesichts dieser Probleme auf das ökonomische und soziale Empowerment von Frauen. So sollen 400 Frauen aus den Dalit-Gemeinschaften lernen, wie klimaresilienter Nutzpflanzen-anbau funktioniert. Es wird darauf abgezielt die Frauen zu ermächtigen, indem sie sich in Gruppen zusammentun und gegenseitig in Lernprozessen unterstützen. Sie sollen gemeinsam ihren eigenen Interessen nachgehen, ihren Lebensunterhalt selbst sichern und eine Plattform gegen Gewalt gegenüber Frauen schaffen.

Die Ziele des Projekts, Schutz von Frauen, Frauen-Empowerment und Förderung von Klimaresilienz und ökologischen Anbaumethoden entspricht dem Anliegen der Intersein Stiftung.

Weitere Informationen:
www.aswnet.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. gefördert unter dem Zweck "Völkerverständigung" und "Entwicklungszusammenarbeit".


24. - 28. Februar 2021 Plum Village - online retreat on mindful activism

"Action from the Heart"


"There’s a revolution that needs to happen and it starts from inside each one of us.
We need to wake up and fall in love with Earth.
Our personal and collective happiness and survival depends on it."
Thich Nhat Hanh

Viele von uns engagieren sich unermüdlich für Frieden, Klima und soziale Gerechtigkeit. Weil wir mit Hingabe in oft herausfordernden Umgebungen arbeiten, sind wir dem Risiko eines Burn-out ausgesetzt oder erleben Frustration und Verzweiflung. Wie können wir uns engagieren und uns dem Leiden stellen und trotzdem gut für uns und unser Glück sorgen? Hier kann uns die Praxis der Achtsamkeit helfen.

In diesem Retreat werden wir gemeinsam erforschen, wie wir wirklich auf unsere Herzen hören, das Gleichgewicht und die Harmonie in unserem Leben wiederherstellen und die Kraft und Inspiration finden können, die wir brauchen, so dass wir unser tiefes Streben nach dem von uns gewünschten Wandel stärken und ein stabiler Zufluchtsort für diejenigen sein können, die uns brauchen. Wir werden Vorträge von Lehrern aus Plum Village hören sowie einige Beiträge von Menschen, die bereits "achtsamen Aktivismus" praktizieren, am Circle-Sharing teilnehmen und uns mit unserer Gemeinschaft gleichgesinnter Freunde und Aktivisten aus der ganzen Welt verbinden.

Film: "Action from the Heart"
An Online Retreat with Plum Village Monastics
www.youtube.com

Information und Anmeldung:
www.plumvillage.org

Das Projekt "mindfulness & engaged Buddhism" online wird von der Intersein Stiftung über CBZ Village des Pruniers gefördert unter dem Zweck "Bildung".


Februar 2021 Animals' Angels

"wir sind bei den Tieren"

Kurzfilm über die Arbeit von Animals' Angels e. V.
www.youtube.com

Mit den Augen der Liebe
Die Entstehung und Ethik von Animals' Angels
www.youtube.com

Weitere Informationen:
www.animals-angels.de

Die Intersein Stiftung fördert das Engagement von Animals' Angels e.V. ganzjährig unter dem Zweck "Tierschutz".


16. Januar 2021 Demo in Berlin

"wir haben es satt!"










Im Jahr 2011 hat die Kampagne "Meine Landwirtschaft" die Demonstrationen unter dem Motto "Wir haben es satt!" initiiert.

Bäuerinnen und Bauern, konventionell und bio, von Tierhaltung bis Ackerbau, Natur-, Umwelt- und TierschützerInnen, engagierte Jugendliche und kritische Bürgerinnen und Bürger gehen gemeinsam auf die Strasse um sich für eine enkeltaugliche Agrar- und Ernährungspolitik einzusetzten.

Im Superwahljahr 2021 muss es einen echten Politikwechsel geben!

Die Forderung lauten unteranderm:
-> Höfesterben beenden!
-> Bäuer*innen beim Umbau der Landwirtschaft unterstützen!
-> Tierfabriken stoppen - Stallumbau fördern & Tierzahlen reduzieren!
-> Klimakrise bekämpfen - Fleischkonsum senken & gesunde Böden sichern!
-> Pestizidausstieg angehen & Gentechnik stoppen - Gesundheit & Insekten schützen!
-> EU-Mercosur-Abkommen in die Tonne - Menschenrechte statt Freihandelsabkommen!

Weitere Informationen:
www.wir-haben-es-satt.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den deutschen Naturschutzring e.V. gefördert unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz".

2020


Oktober 2020 Plum Village

"mindfulness & engaged Buddhism"

Plum Village ist das größte internationale Praxiszentrum in der Plum Village Tradition, welches von Zen-Meister Thich Nhat Hanh gegründet wurde. Es bietet Retreats und Unterweisungen zum engagierten Buddhismus und zur Kunst des achtsames Lebens.

Aufgrund der anhaltenden Covid-19-Beschränkungen muss Plum Village jedoch derzeit für Besucher geschlossen bleiben und darf keinerlei öffentliche Retreats abhalten.

Achtsamkeitspraxis ist aber gerade jetzt wichtiger denn je!

Ein Großteil des Leidens in unserer Gesellschaft rührt daher, dass wir uns voneinander getrennt fühlen. Viele von uns leben vereinzelt, ohne die Unterstützung der Gemeinschaft, insbesondere in diesen Zeiten, in denen "social distancing" verordnet wurde.

Menschen leiden unter Einsamkeit, Angst und Stress, weshalb die Mönche und Nonnen von Plum Village bemüht sind online-Retreats anzubieten, um die Praxis der Achtsamkeit zu unterstützen, Lehren zu vermitteln und in dieser Zeit des Getrenntseins ein Gefühl der Verbundenheit, des Interseins zu erhalten und zu fördern.

Weitere Informationen:
www.plumvillage.de

Plum Village wird von der Intersein Stiftung gefördert unter dem Zweck "Bildung", insbesondere der Förderung der Achtsamkeitspraxis und Geistesschulung im Sinne der buddhistischen Lehre als Grundlage allen engagierten Handelns.


August 2020 Institut für zukunftsfähige Ökonomien e.V.

"Die Donut-Ökonomie"

Unsere Gesellschaft steht vor einer Vielzahl an sozialen und ökologischen Herausforderungen:
Der fortschreitende und sichtbar werdende Klimawandel, der Verlust der Artenvielfalt, die zunehmende globale, aber auch nationale soziale Ungleichheit sind nur einige Beispiele.

Gegründet 2017 aus dem Netzwerk Plurale Ökonomik e.V. hat sich das Institut für zukunftsfähige Ökonomien (ZOE) als gemeinnütziger Think & Do Tank der Verbreitung und Implementierung von Strategien für eine Wirtschaft innerhalb sozialer und planetarer Grenzen verschrieben.

Das Modell der Donut-Ökonomie von Kate Raworth hat zum Ziel ein ökonomisches Denkgebilde zu schaffen, in dem sowohl ökologische als auch soziale Gesichtspunkte die Kernkriterien für die Ausrichtung des Wirtschaftssystems der Zukunft darstellen.

Während der äußere Kreis des Donuts die nicht zu überschreitenden ökologischen Grenzen markiert, repräsentiert der innere Teil das soziale Fundament. So wird ein einprägsames und starkes Bild erzeugt das konsequent zusammen denkt, was zusammen gehört:
Mensch, Wirtschaft und Natur.
Soziales, Ökonomisches und Ökologisches.

Das Institut für zukunftsfähige Ökonomien will dieses Modell weiterentwickeln und für die Anwendung in der zivilgesellschaftlichen Praxis übersetzen, um so den Schutz der Umwelt, als auch ein neues Bewusstsein für die menschenrechtliche Dimension des Wirtschaftens zu fördern.

Weitere Informationen:
www.zoe-institut.de
www.kateraworth.com

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über das Institut für zukunftsfähige Ökonomien e.V. gefördert unter dem Zweck "Bildung" und "Wissenschaft und Forschung".


Juli 2020 Bellevue di Monaco

"Offene Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen"

Das Bellevue di Monaco ist eine Sozialgenossenschaft, die ein Wohn- und Kulturzentrum für geflüchtete Menschen im Zentrum Münchens betreibt. Die Häuser dienen als Begegnungsstätte, Bildungsort und Treffpunkt mit Fokus auf Integration und Völkerverständigung.

Die offene Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen hat sich zu einem sehr beliebten und frequentierten Angebot entwickelt und ist aus dem Bellevue nicht mehr wegzudenken.

Dank der Förderung der Intersein Stiftung kann das Engagement der Nähwerkstatt in diesem Jahr dahingehend ausgeweitet werden, dass einigen Frauen, die in ihren Herkunftsländern professionell als Schneiderinnen gearbeitet haben, zu einem Arbeitsvertrag verholfen wird. So können sie in ihrem erlernten Beruf arbeiten und sich langsam eine eigene Existenz aufbauen.

Weitere Informationen:
www.bellevuedimonaco.de

Die Nähwerkstatt wird von der Intersein Stiftung über die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco gefördert unter dem Zweck "Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und für Flüchtlinge".


Mai 2020 International Campaign for Tibet

"Hilfe für verfolgte Tibeter und Schutz der tibetischen Kultur"

Die Situation in Tibet hat sich in den letzten Jahren zunehmend verschlechtert. Mit zahlreichen Gesetzen, Vorschriften und Maßnahmen schränkt die chinesische Regierung die Menschenrechte massiv ein. In sogenannten "patriotischen Umerziehungsmaßnahmen" werden die Tibeter systematisch gezwungen, ihre Sprache, ihre Religion, die Lehre und die Person des 14. Dalai Lama und ihre jahrtausendealte Kultur zu verleugnen. Klosteranlagen, wie in Larung Gar, werden zerstört und Nonnen und Mönche vertrieben.

Menschen, die die wachsenden Repressionen der chinesischen Behörden nicht länger hinnehmen und sich friedlich für ihre Rechte einsetzen, drohen Verhaftung, Folter und Tod.

Die International Campaign for Tibet fordert von der chinesischen Regierung ein sofortiges Ende der Repressionen und den Schutz der tibetischen Kultur. Um dies zu erreichen, erhöhen sie in Gesprächen mit Regierungen und vor den UN den Druck auf China, um die Unterdrückung der Tibeter zu beenden und die Einhaltung internationaler Abkommen von China einzufordern. Sie informieren die Öffentlichkeit und treten beispielsweise mit Petitionen für die Freilassung von zu Unrecht inhaftierten Menschen ein, die in Tibet ihr Recht auf Religionsfreiheit einforderten.

Weitere Informationen:
www.savetibet.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den Verein International Campaign for Tibet Deutschland e.V. gefördert unter dem Zweck "Förderung der Völkerverständigung, der Gewaltlosigkeit und der Toleranz in Religion, Kultur und Gesellschaft" und "Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und Flüchtlinge".


März 2020 frau-kunst-politik

"Frauen - zwischen Verhüllung und Enthüllung"

Zum Weltfrauentag 2020 veranstaltet frau-kunst-politik.de die Ausstellung "Frauen - zwischen Verhüllung und Enthüllung".
Ziel dieses Kunstprojekts ist, einen Beitrag zur gesellschaftlichen und politischen Gestaltung unserer Zukunft zu leisten, indem aktuelle Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und Betrachterinnen zur kritischen Reflexion angeregt werden.

Die teilnehmenden Künstlerinnen befassen sich in ihren Arbeiten mit der Frage, ob Mädchen und Frauen in muslimischen Gesellschaften wirklich streng religiösen Regeln unterworfen sind, ob ihre Körper nur als Objekt der Begierde wahrgenommen und deshalb unter Kopftuch, Dschilbab, Tschador oder Burka verhüllt werden müssen, und auf der anderen Seite, wie es um das westliche Patriarchat steht. Wie stellt sich die Lebenssituation von Mädchen und Frauen in den christlich-jüdisch geprägten Gesellschaften dar? Wie werden Mädchen und Frauen hier wahrgenommen, wie nehmen sie sich selbst wahr?
Die Frauenforscherin Gudrun Nositschk ist der Ansicht, dass das westliche Patriarchat frauenverachtend sei und seine Tätigkeitsfelder von der Religion auf den Warenmarkt des Kapitals verlagert hat. Sie meint damit, dass alles vermarktet werden kann und darf, also auch der Körper von Mädchen und Frauen.
Dieses Spannungsfeld enthüllt die Dramatik, in der sich Mädchen und Frauen bewegen.

Das Kunstprojekt will eine Wertedebatte anregen, die Kulturen, Traditionen und Religionen nicht ausschließt, aber auch Missstände diskutiert und die oft gravierenden, Menschenrechts-verletzenden Tabus offenlegt. Die hier vertretenen Künstlerinnen und deren Werke sind Ausdruck der Auseinandersetzung mit ihren kulturellen Wurzeln, Vorurteilen, Traditionen, Ritualen und Diskursen. So können die Besucherinnen all das Gelebte, Gefühlte oder Gedachte plastisch in Bildern, Skulpturen, Filmen, Installationen, Lesungen oder Musik sehen, wahrnehmen und nachfühlen.

Idee und Kuration: Dr. Corina Toledo
www.frau-kunst-politik.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Caritas gefördert unter dem Zweck "Mildtätigkeit".


01.-04. März 2020 Studenten-Camp am Benediktushof

"Die Welt gestalten und verändern: Ethik, gesellschaftliches Handeln und Spiritualität"






Angesichts eines bereits beginnenden Klimawandels, der verschmutzten Weltmeere, einer wachsenden Migration und all der Nachrichten, die uns täglich über die Medien erreichen, müssen wir uns grundlegenden Fragen stellen:
Können wir gemeinsam die Fähigkeit für ein neues gesellschaftliches und mitwelt-gerechtes Handeln entwickeln? Könnten gerade trotz der alltäglichen Flut schlechter Nachrichten neue Perspektiven entstehen, die uns tiefer zu uns selbst führen, der Globalisierung ein angemessenes Maß geben und neue Ideen entstehen lassen? Und könnte eine aufgeklärte Ethik und eine zeitgenössische Spiritualität Halt und Orientierung anbieten, statt erlebte Hilflosigkeit?

Diesen und weiteren Fragen soll in Workshops, Vorträgen und dem Austausch untereinander, aber auch in der Stille der Meditation nachgegangen werden.

Die Camps für Studierende und Auszubildende wollen bei den TeilnehmerInnen eine achtsame Selbstwahrnehmung und eine bewusste Lebensgestaltung fördern. Sie finden zweimal jährlich (Frühling und Herbst) für jeweils mehr als 100 TeilnehmerInnen auf dem Benediktushof in Holzkirchen statt.

Information und Anmeldung:
www.west-oestliche-weisheit.de
www.benediktushof-holzkirchen.de

Das Studentencamp wird von der Intersein Stiftung über die West-Östliche Weisheit - Willigis Jäger Stiftung gefördert unter dem Zweck "Bildung".


Februar 2020 Animals' Angels

"mit den Augen der Liebe"


"Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird,
gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an."

Albert Schweitzer

Wer sich auf das Schicksal der ‘Schlacht’tiere einlässt wird zum Zeugen von Brutalität und Vernichtung in unvorstellbarem Ausmaß. Das moderne Agro-Business kalkuliert mit dem, was Tiere gerade noch aushalten können, ohne zu sterben. Dabei findet das Leiden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Allein in der EU werden täglich rund 3,8 Millionen Tiere transportiert. Das sind 1,4 Milliarden Tiere pro Jahr. Wie in allen Wirtschaftszweigen geht es um Geld. Die Tiertransporte fahren dorthin, wo die höchsten Gewinne winken. In der Agrarindustrie werden Arbeitsschritte getrennt, Zucht, Haltung und Mast werden dort konzentriert, wo Futter- und Lohnkosten niedrig sind. Je länger ein Tiertransport dauert, desto mehr leiden die Tiere.

Christa Blanke, Theologin und Gründerin von Animals’ Angels, und ihr Team sind dabei wenn Kuh, Schwein, Schaf, Pferd und Huhn in den Tod transportiert werden.
Sie wissen, dass sie weder die Transporte noch den Tod der Tiere verhindern können, ihr Anliegen ist es, bei dem einzelnen Tier zu sein, um seinetwillen, seine Not zu lindern, ihm Liebe und Mitgefühl entgegen zu bringen, bei ihm zu bleiben bis zum Schluss.
Christa Blanke: "Gott hat die Tiere nicht verlassen, das lass' ich sie wissen."

Mit den Augen der Liebe - Die Entstehung und Ethik von Animals' Angels
www.youtube.com

Weitere Informationen:
www.animals-angels.de/

Diese innere Haltung, diese Bereitschaft und der Mut zum Handeln räsoniert stark mit dem Anliegen eines engagierten Buddhismus in dessen Mittelpunkt die Liebe und das Mitgefühl für alle Wesen steht, daher fördert die Intersein Stiftung das Engagement von Animals' Angels e.V. ganzjährig unter dem Zweck "Tierschutz".


18. Januar 2020 Demo in Berlin

"wir haben es satt!"

Die industrielle Landwirtschaft hat fatale Auswirkungen: Flächendeckender Pestizideinsatz tötet massenhaft Insekten. Zu viel Gülle verschmutzt unser Wasser. Für das Gensoja-Futter in deutschen Tierfabriken werden Regenwälder abgebrannt. Dumping-Exporte überschwemmen die Märkte im globalen Süden und berauben unzählige Bäuer*innen ihrer Existenz. Die Agrarindustrie heizt die Klimakrise und gesellschaftliche Konflikte gefährlich an - das muss gestoppt werden!

2020 stehen wichtige Entscheidungen für die Landwirtschaft und für das Klima an: Bei der EU-Agrarreform entscheidet sich, ob mit den Milliarden-Subventionen die Agrarwende gestemmt und das Insektensterben gestoppt werden kann. Mit einem Veto gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen kann Deutschland mithelfen, die Feuer am Amazonas einzudämmen.
Bei der 10. Wir haben es satt!-Demo im Januar forderten Zehntausende auf der Straße: "Agrarwende anpacken, Klima schützen - Macht endlich eine Politik, die uns eine Zukunft gibt!"

Weitere Informationen:
www.wir-haben-es-satt.de

Das Projekt wurde von der Intersein Stiftung über den deutschen Naturschutzring e.V. gefördert unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz".

2019


November 2019

"Foundations For Future" erklären sich solidarisch mit der "Fridays For Future"-Bewegung

Als Stiftungen sind wir angetreten, gemeinnützige Anliegen zu unterstützen und zu fördern. Und was könnte der Gemeinschaft mehr dienen als das Engagement zum Erhalt unser aller Lebensgrundlage? Daher erklären wir uns solidarisch mit der "Fridays for Future"-Bewegung und ihren Forderungen zur Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens und des 1,5 °C-Ziels.

Die konkreten Forderungen von Fridays For Future lauten u.a.:
Nettonull bis 2035
Kohleausstieg bis 2030
100 % erneuerbare Energieversorgung bis 2035

Als Mitglied der "Foundations For Future" Bewegung verpflichtet sich die Intersein Stiftung ihre Stiftungsaktivitäten kompatibel zu diesen Forderungen zu gestalten und mindestens drei der folgenden Kriterien zu erfüllen:
  • keine Flüge bei Dienstreisen innerhalb Deutschlands
  • Substitution von Dienstreisen durch Telefon- oder Videokonferenzen
  • Ermöglichung von Homeoffice-Arbeitsplätzen und Ermutigung der Mitarbeiter*innen, dieses Angebot wahrzunehmen
  • Kompensation der stiftungsbedingten CO2-Emissionen (Energie, Reisen, Veranstaltungen) durch hochwertige Zertifikate
  • Stromversorger der Büroräume mit OK-Power-Label
  • umweltfreundliche Beschaffung des Büromaterials und generelle Verwendung von Recyclingpapieren
  • Verpflegung bei Terminen, Veranstaltungen, etc. fleischreduziert, biologisch und möglichst regional
  • > 50 % des Stiftungskapitals in nachhaltigen Anlageformen investiert

Weitere Informationen:
www.foundations-for-future.de
www.fridays-for-future.de


Oktober 2019 One Earth Sangha

"EcoSattva Training"

Unsere kollektive Krise verschärft sich. Durch eine Weltsicht, die von Konkurrenz und Wettbewerb geprägt ist, fördern viele mächtige Akteure aktiv die Trennung in unsere religiösen Zugehörigkeiten, unsere nationalen, rassischen und ethnischen Identitäten, die Trennung in reich und arm, in Mensch und Natur.

Gleichzeitig sehen wir, wie sich ein neues Gefühl von Bürgerschaft und Ermächtigung im Widerstand formiert.
Doch ist es der Widerstand gegen diese Kräfte, der unsere Vision ausdrückt? Welche Weisheit und welche Praxis kann uns helfen Samen des Mutes, der Verbindung und der Hingabe zu säen, die erforderlich sein werden, wenn unsere Welt in eine Phase dramatischer Veränderungen gerät? Können wir auf diesen Moment nicht nur als Krise in unserer Politik oder Kultur reagieren, sondern als Gelegenheit die Weltanschauungen, die Sichtweisen, die uns hierher gebracht haben, zu reflektieren?

Unter vielen Geschenken lädt uns der Buddha Dharma ein, Herzensqualitäten und Klarheit des Geistes zu kultivieren. Wir werden dazu ermutigt, unsere Sicht auf die Dinge, unsere Realität, die Geschichten, die wir erzählen, zu überprüfen. Mit ein wenig Übung können wir sehen, wie unsere Konzepte unsere Wirklichkeit bedingen und als Wahrheit erachtet werden. Wir können sehen, wohin unsere Geschichten führen, und fragen, ob wir dorthin gehen wollen.

Der Begriff "EcoSattva" ist eine Mischung aus "Öko" oder "Ökologie" und "Boddhisattva", einem erleuchteten Wesen, das sich ganz der Freiheit und dem Wohlergehen anderer widmet.
Die One Earth Sangha hat dieses online Training entwickelt, um ökologische Krisen aus der Perspektive des Dharma zu beleuchten und eine "angemessene Antwort" in der Praxis, die tief im Dharma verwurzelt ist, zu finden. Gemeinsam werden wir erforschen wie wir den Wandel voranbringen und Weisheit und Mitgefühl kultivieren können.

Weitere Informationen:
www.ecosattva-training.org

Das "EcoSattva-Training" wird von der Intersein Stiftung über die One Earth Sangha, ein Projekt der Insight Meditation Community of Washington, gefördert unter dem Zweck "Bildung", "Umweltschutz", "Völkerverständigung" und "Toleranz in Religion, Kultur und Gesellschaft".


22.-25. September 2019 Studenten-Camp am Benediktushof

"Wer bin ich? Selbstfindung, Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung"






Um sich in der komplexen gegenwärtigen Welt zu orientieren und verantwortlich zu handeln, brauchen junge Menschen Zugänge zum Umgang mit sich selbst und Impulse für nachhaltiges Engagement für die Gesellschaft und die Umwelt.

Ziel des Projekts ist es, jungen Menschen in Ausbildung einen Raum und Rahmen zu bieten, wo sie sich, fernab vom Alltag, sich selbst und wichtigen Lebensthemen zuwenden können.

Die Camps für Studierende und Auszubildende wollen bei den TeilnehmerInnen eine achtsame Selbstwahrnehmung und eine bewusste Lebensgestaltung fördern. Sie finden zweimal jährlich (Frühling und Herbst) für jeweils mehr als 100 TeilnehmerInnen auf dem Benediktushof in Holzkirchen statt. Das Programm ist eine Kombination aus Meditation, Vorträgen und vielen Workshops.

Information und Anmeldung:
www.west-oestliche-weisheit.de
www.benediktushof-holzkirchen.de

Das Studentencamp wird von der Intersein Stiftung über die West-Östliche Weisheit - Willigis Jäger Stiftung gefördert unter dem Zweck "Bildung".


September 2019 Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

"Gärten der Solidarität für Flüchtlingslager"

Seit 43 Jahren harren 150.000 saharauische Flüchtlinge in fünf großen Lagern in Algerien nahe der Stadt Tindouf aus. Seit 1991 warten sie auf ein von den Vereinten Nationen gefordertes Referendum über die Zukunft ihres Landes. Die internationale Nahrungsmittelhilfe, von der die Menschen in den Lagern völlig abhängig sind, ist in den letzten Jahren um 40 Prozent zurückgegangen. Es fehlt an Obst und Gemüse sowie an Proteinen. "Über 60 Prozent der Kinder unter 5 Jahren sind von diesem Mangel betroffen und 2 von 3 schwangeren Frauen leiden unter Blutarmut", verdeutlicht Najat Ali Salem die dramatische Versorgungslage.

Die Hoffnung auf ein Leben in Würde bleibt. In den selbst verwalteten Camps der Saharauis versuchen die Menschen auf diese schwierige Notsituation eine Antwort zu finden. Der Agrarexperte Taleb Brahim aus dem Lager Smara hat ein Konzept für Familiengärten entwickelt. "Mein Ziel ist eine unabhängige Versorgung der Lager mit Vitaminen. Permakultur als ökologische Kreislaufwirkung macht dieses möglich", erklärt er die Grundidee.

Zentral ist der Anbau von schnell wachsenden Moringa- und Feigenbäumen, die die notwendige Biomasse zur Anreicherung der Böden abwerfen. Eine Steinmauer schützt die angelegten Beete vor Sandstürmen und Ziegen. Die Gewächshäuser verhindern das Austrocknen von Boden und Pflanzen in der gleißenden Sonne. Hier werden Tomaten, Auberginen, Paprika und Erbsen gepflanzt. Das für die Bewässerungsanlage benötigte Wasser wird mit Lastwagen herbei geschafft. Dazu braucht es verbindliche Absprachen mit der zuständigen Regierungsstelle, denn Wasser ist knapp in der Wüste.

Die Gärten der Solidarität verbessern nicht nur die Ernährungssituation der Menschen in den Flüchtlingslagern, sondern schenken Ihnen ein Stück Kraft und Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Weitere Informationen:
www.aswnet.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. gefördert unter dem Zweck "Völkerverständigung" und "Entwicklungszusammenarbeit".


Juli 2019 Lebenlassen e.V.

"Tierleid freie Landwirtschaft - Nutztierhaltung ohne Schlachtung"


"Ganze Weltalter von Liebe werden notwendig sein,
um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten."

Christian Morgenstern

Eine wachsende Anzahl Menschen lehnt aus ethischen Beweggründen das Töten von Tieren für die menschliche Ernährung und zur Deckung eines alltäglichen Materialbedarfs (Leder, Wolle etc.) ab.
Häufig bevorzugen Veganer und Vegetarier biologisch angebaute Produkte z.B. aus der "demeter"-Landwirtschaft. Doch auch diese werden größtenteils mit Mist von Tieren gedüngt, welche geschlachtet werden oder es werden Schlachtabfälle wie z.B. Pellets aus Hörnern und Klauen zum Düngen verwendet. Insofern ist auch eine vegane Ernährungsform i.d.R. weiterhin mit dem Töten von Tieren verkettet.
Diesen ewigen Kreislauf von Aufzucht, Nutzung und Schlachtung möchte der Verein Lebenlassen e.V. durchbrechen helfen.
Doch wie kann das gehen? Möchten wir ohne den Kontakt zu Kühen, Schweinen, Schafen und Hühnern leben? Wie würde sich unser Landschaftsbild verändern? Gibt es einen "dritten Weg" in der Landwirtschaft - die Nutzung von Tieren und tierischen Produkten ohne Tierleid?
Ein Ansatz hierzu wäre laut Lebenlassen e.V. das Beenden der Nachzucht.

Die Initiatoren sagen dazu:
"Seit Jahrtausenden haben die sogenannten Nutztiere die Geschichte der menschlichen Kultur begleitet. Lassen wir ihnen doch ihren Platz an unserer Seite, nicht um sie zu schlachten, nicht um die Haltungskosten mit ihrem Blut zu bezahlen. Nehmen wir doch gerne ihren Mist zur Bodenverbesserung als Geschenk an und geben ihnen Liebe und Dank zurück für ihre Dienste und Verdienste an unserer Kulturentwicklung!"

Weitere Informationen:
www.lebenlassen.de

Ein zentrales Anliegen der Intersein Stiftung ist die Förderung von Gewaltlosigkeit gegenüber allen fühlenden Wesen, daher unterstützt sie das Engagement von Lebenlassen e.V. unter dem Zweck "Tierschutz".


Juni 2019 Dharma-Kolleg

"Das Vollzeitstudium des Buddhismus"

Das abendländische Denken und die stark wissenschaftlich orientierte westliche Kultur haben uns weit gebracht. Technologischer und medizinischer Fortschritt auf der Basis von wissenschaftlichen Erkenntnissen machen das Leben in weiten Teilen der Welt sehr viel leichter, angenehmer und freiheitlicher, sogar weniger leidvoll. Die Welt rückt zusammen. Einerseits.
Andererseits haben die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte gezeigt, dass wir mit unserem Denken an Grenzen stoßen und dass die Wissenschaft die endgültigen Fragen, die die Menschen beschäftigen, nicht allein beantworten kann. Wir leben in einer konfliktbeladenen Umbruchszeit. Viele neue Lösungsmodelle, Denk- und Lebensweisen sind gefragt.

Wir müssen alternative Wege erproben, die aus den komplexen Krisenszenarien herausführen können. Das bisherige Wertesystem ist nicht mehr tragfähig und kann den neuen Herausforderungen durch Umweltzerstörung, Klimawandel, demographische Verwerfungen, soziale Ungleichheiten, gefährdende Wirtschaftsformen sowie gewaltsame Auseinandersetzungen nicht standhalten. Wir benötigen einen grundlegenden Werte- und Paradigmenwechsel.
Die bewährte Weisheitstradition des Buddhismus bietet sich dafür als Ergänzung unserer westlichen Kultur an. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit der buddhistischen Lehre und spiritueller Praxis kann unseren Denk- und Erfahrungsrahmen erweitern.

Mit dem sechsjährigen Vollzeitstudiums des Buddhismus im neu gegründeten Dharma-Kolleg in Hamburg möchte das tibetische Zentrum e.V. ein fundiertes Ausbildungsprogramm bieten, in dem sich westliche Menschen in authentischer Weise dem Studium der Philosophie und Praxis des Buddhismus widmen können. Geichzeitig soll, entsprechend der besonderen Inspiration des Dalai Lamas, auch ein Beitrag zu einer säkularen Kultur des Mitgefühls der Toleranz und des Dialoges geleistet werden.

Weitere Informationen:
www.dharma-kolleg.de

Das Vollzeitstudium des Buddhismus wird von der Intersein Stiftung über das Tibetische Zentrum e.V. gefördert unter dem Zweck "Völkerverständigung, Gewaltlosigkeit und Toleranz in Religion, Kultur und Gesellschaft".


13.-19. Mai 2019 Sulzbrunner Symposium

"Rebellen des Friedens - Sacred Activism & politische Aktion"

Immer öfter berufen sich Aktivisten gegen die Zerstörung von Natur und Lebensqualität darauf, für die ‚Heiligkeit des Lebens‘ zu kämpfen. Politisch-ökologischer Widerstand bekommt damit eine spirituelle Komponente, die auch die Form des Protestes verändert.

Das erste ‚Sulzbrunner Symposium‘ will sich dieser neuen internationalen Protestform widmen, die zwei wesentliche humanistische Ansätze in eine Symbiose bringt: Die Suche nach ethischen und spirituellen Werten, die unser Handeln bestimmen sollen und der aktive Widerstand gegen die Zerstörungen, welche die industrielle Wachstumsgesellschaft dem Organismus Erde zufügt. Ziel des Symposiums ist es, die Ansätze inneren Wachstums und politischer Aktion so miteinander zu verbinden, dass das Engagement für eine zukunftsfähige Welt gestärkt wird.

Das Symposium wird sich unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigen:
Welche Werte brauchen wir für eine Kultur der Verbundenheit?
Wie können wir das Paradigma von Materialismus und Wachstum transformieren?
Welche ökologischen Ansätze können wir in den religiöser Traditionen finden?
Wie kommen Gefühl, Geist und Spiritualität in die Politik?
Welche Mythen, Geschichten, Rituale brauchen wir, um ganzheitliches Bewusstsein und neue ökologische Wertehaltungen zu fördern?

Besonderen Schwerpunkt soll die Möglichkeit bekommen, im Sinne einer ökologisch-ethischen Wertebildung TheologInnen, PriesterInnen, MystikerInnen, spirituelle AktivistInnen und ‚Change-Maker‘ aus folgenden Ansätzen und Schulen einzuladen: Christentum, Buddhismus, Islam, Judentum, Säkulare Spiritualität und Indigene Spiritualität.

Weitere Informationen:
www.gemeinschaft-sulzbrunn.de

Das Symposium "Rebellen des Friedens" wird von der Intersein Stiftung über project peace e.V. gefördert unter dem Zweck "Bildung", "Umweltschutz", "Völkerverständigung" und "Toleranz in Religion, Kultur und Gesellschaft".


März 2019 NABU Stiftung Nationales Naturerbe

"Bewahrung des Anklamer Stadtbruchs"

Östlich von Anklam liegt der Anklamer Stadtbruch, eine weite Moorlandschafi im Übergang zwischen Land und Meer. Auf fast 15 Quadratkilometern leben Seeadler, Kranich, Wendehals, Zwergschnäpper, Karmingimpel und Tüpfelsumpfhuhn vom Menschen fast vollkommen ungestört. Durch seine Größe und Unwegsamkeit gehört der Anklamer Stadtbruch zu den wenigen echten Wildnisgebieten, die Deutschland noch zu bieten hat.
Schwarzhalstaucher, Flussseeschwalben und Trauerseeschwalben, nordische Gänse, Biber, Fischotter, Moorfrösche und die höchste Dichte an Seeadlern in Deutschland sind hier zu Hause.
Unvorstellbare 1.360 Hektar dieser naturschutzfachlich wertvollsten Wildnis werden nun von der Stadt Anklam verkauft. Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe will diese einmalige Chance wahrnehmen und das Land erwerben, um es für immer nutzungsfrei für die Natur zu bewahren.

Weitere Informationen:
www.naturerbe.nabu.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz" gefördert.


März 2019 Bellevue di Monaco

"Offene Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen"

Das Bellevue di Monaco ist eine Sozialgenossenschaft, die ein Wohn- und Kulturzentrum für geflüchtete Menschen im Zentrum Münchens betreibt. Die Häuser dienen als Begegnungsstätte, Bildungsort und Treffpunkt mit Fokus auf Integration und Völkerverständigung.

In einem der Gemeinschaftsräume des Bellevue wird für zwei Stunden wöchentlich eine Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen angeboten.
Sie bietet den Frauen die Möglichkeit in geschütztem Rahmen unter sich zu sein, sich von eventuellen Strapazen und belastenden Situationen zu erholen und ganz praktisch sich selbst zu helfen indem sie sich ihre Kleider nähen oder reparieren können. Dabei werden sie von einer Kunsttherapeutin professionell und empathisch betreut, erhalten Material, fachliche Anleitung und ein offenes Ohr. Die Überwindung, die es die Teilnehmerinnen kostet, ihre Unterkunft zu verlassen und in die Nähwerkstatt zu kommen, ist ein guter Schritt in Richtung Selbständigkeit und führt zur Stärkung ihres Selbstbewusstseins.

Weitere Informationen:
www.bellevuedimonaco.de

Die Nähwerkstatt wird von der Intersein Stiftung über die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco gefördert unter dem Zweck "Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und für Flüchtlinge".


Februar 2019 Animals' Angels

"wir sind bei den Tieren"

Die Vision von Animals’ Angels ist eine Welt, in der die Menschen das Recht der Tiere auf Leben und Freiheit respektieren. Die Solidarität mit den leidenden Tieren treibt ihre Arbeit an. Tiere sind fühlende Lebewesen mit unveräußerlicher Würde. Das Eintreten für ihre Mitgeschöpflichkeit hat nach der Überzeugung von Animals' Angels den gleichen Stellenwert wie der Kampf für Menschenrechte.

Das besondere Augenmerk von Animals' Angels gilt den sogenannten "Nutz"tieren und hier vor allem internationalen Tiertransporten. Sie dokumentieren Missstände und helfen, wo es möglich ist, an Ort und Stelle. Sie fordern die Einhaltung bestehender Tierschutzvorschriften und setzen sich dafür ein, dass bessere Standards dort geschaffen werden, wo dieser Schutz nicht ausreichend geregelt ist.

Auch dokumentieren sie regelmäßig das Leben von Kühen in Anbindehaltung und treffen dabei auf systemimmanente Tierschutzprobleme. Sie bringen diese Missstände zur Anzeige und setzten sich unter anderem dafür ein, dass die Politik eine Haltungs- verordnung spezifisch für Rinder und Milchkühe verabschiedet, dem weiteren Ausbau der Milchwirtschaft entgegenwirkt, Veterinäre ihrer Fürsorgepflicht und ihrer Funktion als Garanten für Tierschutz nachkommen, die Medien über die wahren Zustände in den Milchkuhhaltungen berichten und die Konsumenten ihr nostalgisches Bild der Landwirtschaft aufgeben, am Schicksal der Milchkühe Anteil nehmen und ihr Verbraucherverhalten ändern.

Doku-Film:
10 Jahre EU-Tierschutz-Transport-Verordnung - eine Bilanz

Weitere Informationen:
www.animals-angels.de

Ein zentrales Anliegen der Intersein Stiftung ist das Recht der Tiere auf ein glückliches, unversehrtes Leben in Würde und Achtung, daher fördert sie das Engagement von Animals' Angels e.V. ganzjährig unter dem Zweck "Tierschutz".


19. Januar 2019 Demo in Berlin

"wir haben es satt!"

Immer mehr Bäuerinnen und Bauern ackern ohne Glyphosat, halten ihre Tiere artgerecht und füttern gentechnikfrei.
Immer mehr Menschen praktizieren Foodsharing, sind Teil einer Solidarischen Landwirtschaft und entscheiden sich für gutes, handwerklich erzeugtes Essen aus der Region.

Um diese Entwicklung zu stärken und voranzutreiben ruft die Kampagne "meine Landwirtschaft" wieder zur Demonstration am 19. Januar 2019 und fordert von der Bundesregierung:
-> Subventionen nur noch für umwelt- und klimaschonende Landwirtschaft
-> öffentliche Gelder nur noch für artgerechte Tierhaltung
-> mehr Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe, die gute Lebensmittel für uns alle erzeugen.

Weitere Informationen:
www.wir-haben-es-satt.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den deutschen Naturschutzring e.V. gefördert unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz".

2018


September 2018 project peace

"Friedensreise Bosnien"

project peace ist ein Bildungs- und Entwicklungsjahr für junge Menschen zwischen 18-25 Jahren.
Es geht um Themen rund um nachhaltige Entwicklung, Frieden, Globalisierung und Kulturwandel mit kompetenten Referenten/innen als Experten und Mutmacher.
Gemeinsam wird eine Balance aus Selbstentfaltung, gemeinschaftlichem Leben und Engagement für die Welt erprobt. Das Bedürfnis nach innerer Entwicklung und Spiritualität wird mit den drängenden Fragen unserer Zeit verbunden: Was ist mein Weg, meine Aufgabe und wie kann ich konstruktiv zu einer lebensfördernden, weltoffenen, friedlichen Gesellschaft beitragen?

Im Laufe des 1.Moduls 2018 unternimmt die Gruppe eine Friedensreise zur internationalen peace week nach Sanski Most in Bosnien. Folgende internationale Referent/innen gestalteten die Woche unter anderem mit:
Tibi Galis, PhD & Kerry Whigham, PhD (USA)
Institut: the auschwitz institute for peace and reconciliation
-> Beitrag zur "Genocide prevention"
Patricia Whalen (USA)
international judge: War Crimes Chamber of the Court of Bosnia and Herzegovina in 2007
-> Vortrag zu: Justice in service of reconciliation
Julianne Funk (CH)
Friedensforscherin, Fokus auf Bosnien. momentan an der Universität Zürich, Politikwissenschaften, Frieden- und Konfliktforschung
-> Vortrag zu: trauma and reconciliation

Zusätzlich erhalten die jungen Menschen von project peace in der naheliegenden Agora-Genossenschaft, der Farma Transforma, einer Gemeinschaft basierend u.a. auf ZEN-Buddhismus und Permakultur, eine Einführung in die buddhistische Achtsamkeitspraxis und bekommen einen konkreten Einblick in die aktuelle interreligiöse Friedensarbeit.

Weitere Informationen:
www.projectpeace.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über project peace e.V. gefördert unter dem Zweck "Bildung", "Umweltschutz", "Völkerverständigung" und " Toleranz in Religion, Kultur und Gesellschaft".


25 Jahre medica mondiale e.V.

"Kein Krieg auf meinem Körper"

medica mondiale e.V. ist eine feministische Frauenrechts- und Hilfsorganisation, die sich als Teil der vielfältigen internationalen Frauenbewegung versteht.
Sie unterstützt Frauen und Mädchen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, ungeachtet ihrer politischen, ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit. Gemeinsam mit Frauen aus der ganzen Welt setzt sich medica mondiale dafür ein, dass Frauen in Würde und selbstbestimmt leben können.

Unter dem Titel "Kein Krieg auf meinem Körper" startet medica mondiale im Jubiläumsjahr 2018 eine Sensibilisierungskampagne zur Tatsache, dass Frauen in Kriegen häufig als "Kriegsbeute" betrachtet und vergewaltigt werden - und dass hier Handlungsbedarf besteht! Das ganze Jahr über informiert medica mondiale zu den Ursachen und Folgen sexualisierter Gewalt und ruft zur Unterstützung auf.

Weitere Informationen:
www.medicamondiale.org

Die Kampagne wird von der Intersein Stiftung über medica mondiale e.V. gefördert unter dem Zweck "Bildung" und "Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und Flüchtlinge".


Juli 2018 Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

"Gärten der Solidarität"

An vielen Orten der Welt entstehen, mit Unterstützung der ASW e.V., selbst organisierte Gärten, die nicht nur der Selbstversorgung dienen, sondern vor allem Frauen die Möglichkeit bieten, sich über konkrete Erfahrungen und bestehende Rechte auszutauschen, sowie für deren Durchsetzung zu kämpfen.
Trotz oder vielleicht gerade weil Frauen oft extremen Ungerechtigkeiten ausgesetzt sind, sind sie es, die sich organisieren und nachhaltige Strukturen zur Selbsthilfe schaffen. Hier setzt die Förderung an.

In der Region Gaoua in Burkina Faso z.B. erhalten Frauen nicht nur Unterstützung zur besseren Versorgung der Familien, sondern auch Mikrokredite für die Weiterverarbeitung und den Verkauf von Obst und Gemüse. Diese ökonomischer Stärkung wird verbunden mit Informationen und Fortbildungen zu den die Frauen betreffenden Themen wie Zwangsheirat, Kinderarbeit und Menschenhandel, weibliche Genitalverstümmelung, Familienplanung, Ernährung, Zugang von Frauen zu Land sowie Frauen in Führungspositionen und Teilhabe an Endscheidungsprozessen.

Die "Gärten der Solidarität" sind Orte, in denen Gemeinschaft und Menschenrechte gelebt werden - überall auf der Welt.

Weitere Informationen:
www.aswnet.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. gefördert unter dem Zweck "Völkerverständigung" und "Entwicklungszusammenarbeit".


20.-22. Juni 2018 Internationale und interdisziplinäre Konferenz Universität Hamburg

"Buddhismus im Dialog mit modernen Gesellschaften"

Weltweit verzeichnen die buddhistischen Studien unter den Religionswissenschaften den größten Zuwachs. Die anhaltenden Begegnungen zwischen Buddhismus und zeitgenössischen westlichen Gesellschaften haben bereits, wie es durch jeden offenen Dialog geschieht, beide Parteien nachhaltig geprägt. Der buddhistische Einfluss auf die westliche Kultur ist in vielen Bereichen spürbar, die bislang größten Überschneidungen mit buddhistisch inspirierten Ideen zeigen sich in den Neurowissenschaften und der Psychologie, die Meditation und die Praxis der Achtsamkeit zunehmend im säkularen Bereich einsetzen. Gleichzeitig wurde der Buddhismus, im "Westen" angekommen, mit den Werten der europäischen Aufklärung und den Menschenrechten konfrontiert, die in den Paradigmen der jüdisch-christlichen Kultur zum Ausdruck kommen.

Um diese dialogischen Prozesse zu beleuchten, bringt die Internationale und Interdisziplinäre Konferenz "Buddhismus im Dialog mit zeitgenössischen Gesellschaften" 20 herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter der drei Haupttraditionen des Buddhismus zusammen, um folgende Fragen zu diskutieren: Ist der Buddhismus relevant für die Welt von heute? Sind seine Lehren und seine religiöse Praxis geeignet, unsere Welt zu bereichern? Und, im positiven Fall: Wie könnte dieser Beitrag aussehen? Inwieweit ist oder könnte der Buddhismus gesellschaftlich impulsgebend sein, in Bereichen der Friedensarbeit, der sozialen Gerechtigkeit und angewandten Ethik, der Achtsamkeit, Psychotherapie und Pädagogik (säkularer Bereich)? Wo und inwieweit muss und kann der Buddhismus in dem Prozess der Anpassung an eine westliche Kultur Abstriche machen und wo darf das, was als seine Kernlehre/-praxis gilt, auf keinen Fall angetastet werden?

Um den wissenschaftlichen Erfolg der Konferenz zu gewährleisten, sind die Veranstaltungen der ersten zweieinhalb Tage vor allem Vorträgen vorbehalten, gefolgt von einem intensiven Austausch zwischen Referierenden, Lehrenden und Respondents. Am dritten Tag werden erste Ergebnisse zusammengefasst und mit dem interessierten Fachpublikum diskutiert.

Information und Anmeldung:
buddhismuskunde.uni-hamburg.de

Die Konferenz wird von der Intersein Stiftung über die Studienstiftung für Buddhismus gefördert unter dem Zweck "Wissenschaft und Forschung".


Mai 2018 Sixt Sense Filmproduktion

"DENIED" social announcement spot für mehr Toleranz und gegen Rassismus

Im Alltag wird oft vollkommen übersehen, wie sehr Menschen unterschiedlicher Herkunft bereits fest integrierter Bestandteil unserer Gesellschaft sind. Die Qualität einer Gruppe setzt sich aus dem Können und Talent der einzelnen und eines präzise abgestimmten Miteinanders zusammen.

In dem Spot wird die Wucht eines funktionierenden Teams am Beispiel eines Orchesters, eines Ballettensembles und eines Fußballteams verdeutlicht. Und auch wie es sich darstellte, würden alle Ausländer entfernt...

Als Hauptakteure fungieren unter anderem der FCA, die Augsburger Philharmoniker, der Schiedsrichter Urs Meier und Silvia Neid.
Der Augsburger Filmemacherin Stefanie Sixt ist es ein Anliegen, mit den ihr zur Verfügung stehenden Mittel das Bewusstsein für ein dringliches Thema zu schärfen, zum nachdenken anzuregen und so einen Beitrag zu mehr Toleranz, Mitmenschlichkeit und Frieden zu leisten.

Film-Spot:
www.youtube.com

Weitere Informationen:
www.sixt-sense.de

Das Filmprojekt "DENIED" wird von der Intersein Stiftung unter dem Zweck "Bildung", "Völkerverständigung" und "Toleranz" gefördert.


Februar 2018 Bellevue di Monaco

"Offene Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen"

Das Bellevue di Monaco ist eine Sozialgenossenschaft, die ein Wohn- und Kulturzentrum für geflüchtete Menschen im Zentrum Münchens betreibt. Die Häuser dienen als Begegnungsstätte, Bildungsort und Treffpunkt mit Fokus auf Integration und Völkerverständigung.

In einem der Gemeinschaftsräume des Bellevue wird für zwei Stunden wöchentlich eine Nähwerkstatt für geflüchtete Frauen angeboten.
Sie bietet den Frauen die Möglichkeit in geschütztem Rahmen unter sich zu sein, sich von eventuellen Strapazen und belastenden Situationen zu erholen und ganz praktisch sich selbst zu helfen indem sie sich ihre Kleider nähen oder reparieren können. Dabei werden sie von einer Kunsttherapeutin professionell und empathisch betreut, erhalten Material, fachliche Anleitung und ein offenes Ohr. Die Überwindung, die es die Teilnehmerinnen kostet, ihre Unterkunft zu verlassen und in die Nähwerkstatt zu kommen, ist ein guter Schritt in Richtung Selbständigkeit und führt zur Stärkung ihres Selbstbewusstseins.

Weitere Informationen:
www.bellevuedimonaco.de

Die Nähwerkstatt wird von der Intersein Stiftung über die Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco gefördert unter dem Zweck "Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte und für Flüchtlinge".


Februar 2018 Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt

"Agrarökologie als Antwort auf das Palmölbusiness"

Brasilien verfügt über den größten Regenwald der Welt. Noch ist über die Hälfte des Landes mit Wald bedeckt, doch Jahr für Jahr werden Tausende Quadratkilometer gerodet. Hauptsächlich muss der Wald der landwirtschaftlichen Nutzung, Viehweiden und Plantagen weichen. Im Nordosten Amazoniens ist der landwirtschaftliche Boom in Form erster Palmölplantagen bereits sichtbar.

Die Zerstörung der Regenwälder ist heute eines der zentralen Umweltprobleme der Welt. In Regenwäldern konzentriert sich ein Großteil der Biodiversität der Erde. Mit der Abholzung geht diese unwiederbringlich verloren, indigene Völker verlieren ihr Land und seltene Tiere ihren natürlichen Lebensraum. Bis zu 20% der weltweiten CO2-Treibhausgase werden beim Abbrennen von tropischen Wäldern freigesetzt. Die Zerstörung von Regenwald ist damit eine der Hauptursachen des globalen Klimawandels.

Der Schutz des Regenwalds ist nur möglich, wenn die Menschen, die von dem Land leben, eine Perspektive für ihre Zukunft sehen. Die ASW-Partnerorganisation FASE klärt die Kleinbauern über die Gefahren des Palmölanbaus auf und zeigt ihnen verschiedene Alternativen für eine sichere Nutzung ihres Landes. In Workshops lernen sie die unterschiedliche Verarbeitung von Früchten kennen und erfahren, wie sie die Produkte besser vermarkten können. Gemeinschaftlich üben sich die Familien in umweltschonender Bodenbearbeitung wie Mulchen und Kompostieren und im Anlegen von Hochbeeten. Sie verzichten auf Pestizide und setzen auf die Kraft der Mischkultur. So können sie weiterhin in Einklang mit der Natur leben und tragen gleichzeitig zur Rettung des Regenwalds bei.

Weitere Informationen:
www.aswnet.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. gefördert unter dem Zweck "Völkerverständigung" und "Entwicklungszusammenarbeit".


Januar 2018 Kanthari

"Soziale Visionäre befähigen"

Das Kanthari-Institut im südindischen Kerala ist ein Campus für soziale Visionäre aus aller Welt.
Es bietet ein 7 monatiges, Stipendien-basiertes Programm für Menschen, die selbst einer gesellschaftlichen Randgruppe angehören und die bestrebt sind, ethischen und sozialen Wandel in der Welt voranzutreiben. Es ist eine globale Traumwerkstatt - hier lernt man alles, was man braucht, um Visionen von einer sozialeren, gerechteren und friedlicheren Welt zu realisieren.
Seit 2009 wurden 160 Aktivisten aus 38 Ländern im Kanthari Institut ausgebildet. Das führte inzwischen zu mehr als 125 sozialen Initiativen und Projekten die eine positive Veränderung in den jeweiligen Dörfern und Gemeinschaften herbei geführt haben.

Weitere Informationen:
www.kanthari.org

Die Stipendien für die Ausbildung am Kanthari Institut werden von der Intersein Stiftung über den Förderkreis Blinden-Zentrum e.V., Dachorganisation von Kanthari, gefördert unter dem Zweck "Mildtätigkeit".


20. Januar 2018 Demo in Berlin

"wir haben es satt!"

Aufruf der "Kampagne Meine Landwirtschaft" zur Demonstration am 20. Januar 2018: "Agrarunternehmen fusionieren zu immer größeren Megakonzernen, die Konsequenz: Monokulturen, Massentierhaltung, Gentechnik und Patente auf Pflanzen und Tiere, Verlust der Artenvielfalt, verschmutztes Trinkwasser...

Doch wir wollen eine Ernährungspolitik, die auf regionale und nachhaltige Lebensmittel setzt statt auf industrielle Massenprodukte! Wir fordern eine bäuerliche, ökologische und damit soziale, umweltfreundliche Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion mit besserem Tierschutz und einen Ausstieg aus dem umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Das "immer mehr", "immer größer" und "immer intensiver" in der Landwirtschaft treibt Bauernhöfe in den Ruin. Schluss mit den Subventionen an die Agrarindustrie und Dumping-Exporten! Statt Konzerninteressen mit Freihandelsabkommen abzusichern, brauchen wir den Umbau hin zu artgerechter Tierhaltung und weltweit sicheren Zugang zu Land, Wasser, Saatgut und Nahrung.

Am 20. Januar, zum Auftakt der weltgrößten Agrarmesse "Grüne Woche", treffen sich LandwirtschaftsministerInnen aus der ganzen Welt in Berlin. Als Gastgeberin der Agrarministerkonferenz steht die Bundesregierung dann im Licht der Weltöffentlichkeit. Der perfekte Moment für uns! Während drinnen über unser Essen und unsere Landwirtschaft entschieden wird, machen wir draußen Druck für die globale Agrar- und Ernährungswende und für gerechten Handel. Unsere Vorschläge für eine neue Agrarpolitik und Lebensmittelerzeugung liegen auf dem Tisch. Aber: Die nächste Bundesregierung handelt nur, wenn unser Protest auf der Straße unüberhörbar wird. Deswegen: Bring deinen Kochtopf mit und schlag mit uns Alarm für gute Landwirtschaft und gesundes Essen - hier und weltweit!" 

Weitere Informationen:
www.wir-haben-es-satt.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den deutschen Naturschutzring e.V. gefördert unter dem Zweck "Natur- und Umweltschutz".


Januar 2018 Animals' Angels

"wir sind bei den Tieren"

Die Vision von Animals’ Angels ist eine Welt, in der die Menschen das Recht der Tiere auf Leben und Freiheit respektieren. Die Solidarität mit den leidenden Tieren treibt ihre Arbeit an. Tiere sind fühlende Lebewesen mit unveräußerlicher Würde. Das Eintreten für ihre Mitgeschöpflichkeit hat nach der Überzeugung von Animals' Angels den gleichen Stellenwert wie der Kampf für Menschenrechte.

Das besondere Augenmerk von Animals' Angels gilt den sogenannten "Nutz"tieren und hier vor allem internationalen Tiertransporten. Sie dokumentieren Missstände und helfen, wo es möglich ist, an Ort und Stelle. Sie fordern die Einhaltung bestehender Tierschutzvorschriften und setzen sich dafür ein, dass bessere Standards dort geschaffen werden, wo dieser Schutz nicht ausreichend geregelt ist.

Auch dokumentieren sie regelmäßig das Leben von Kühen in Anbindehaltung und treffen dabei auf systemimmanente Tierschutzprobleme. Sie bringen diese Missstände zur Anzeige und setzten sich unter anderem dafür ein, dass die Politik eine Haltungs- verordnung spezifisch für Rinder und Milchkühe verabschiedet, dem weiteren Ausbau der Milchwirtschaft entgegenwirkt, Veterinäre ihrer Fürsorgepflicht und ihrer Funktion als Garanten für Tierschutz nachkommen, die Medien über die wahren Zustände in den Milchkuhhaltungen berichten und die Konsumenten ihr nostalgisches Bild der Landwirtschaft aufgeben, am Schicksal der Milchkühe Anteil nehmen und ihr Verbraucherverhalten ändern.

Weitere Informationen:
www.animals-angels.de

Ein zentrales Anliegen der Intersein Stiftung ist das Recht der Tiere auf ein glückliches, unversehrtes Leben in Würde und Achtung, daher fördert sie das Engagement von Animals' Angels e.V. ganzjährig unter dem Zweck "Tierschutz".

2017


September 2017 Förderung des "Internationalen Jugend-Initiativ Programms" (YIP) in Schweden


YIP "Youth Initative Program" ist ein einjähriges Training im Bereich des sozialen Aktivismus. Es bietet ein ganzheitliches Bildungsprogramm welches persönliches Wachstum und ein globales Bewusstsein fördert. Die Inhalte des Trainings entsprechen den Bestrebungen der Stiftung das eigene Bewusstsein zu entwickeln um einen heilsamen Beitrag in der Welt leisten zu können, es geht um Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Wissenschaft und Forschung und um Friedensarbeit.

Das Programm wird von der Intersein Stiftung über die non-profit Association YIP gefördert unter dem Zweck "Bildung", "Wissenschaft und Forschung" und "Natur- und Umweltschutz".


22.-24. September 2017 Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing

"Der Atem der Erde" Spirituelle und kulturelle Antworten auf den Klimawandel

In Zeiten des Klimawandels wird der menschliche Einfluss auf die Erde immer deutlicher. Heutige Generationen sind die ersten, welche die immensen Aus-wirkungen menschlichen Wirtschaftens auf das Klima erkennen. Und vielleicht auch die letzten, die noch rechtzeitig einen neuen Weg einschlagen können: weg von einer selbstzerstörerischen industriellen Wachstumsgesellschaft hin zu einer lebenserhaltenden und das Leben fördernden Gesellschaft. Eine der bislang größten Herausforderungen der Menschheit - eine Überforderung?

Angesichts des anstehenden ökologischen und sozialen Wandels reagieren viele mit Verdrängung oder Resignation, andere mit Wut und Aktivismus. Wo aber könnten Quellen für mehr Mut, Zuversicht und Engagement liegen? Wie können wir genügend Kraft schöpfen für die Gestaltung unserer Welt?

Seit jeher haben religiöse, spirituelle und im weitesten Sinne kulturelle Traditionen die Verbindung von Mensch und Natur in den Fokus gerückt und erfahrbar werden lassen. Heute gibt es viele neue Impulse. Wo also lassen sich sinnstiftende Antworten auf den Klimawandel und andere Umweltprobleme finden? Und welche praktischen und politischen Konsequenzen leiten sich daraus ab?

Herzliche Einladung nach Tutzing, um mit Künstlern und Wissenschaftlerinnen, Klimaaktivisten und Dharma-Lehrerinnen, Schamanen und Theologinnen nicht nur zu diskutieren, sondern auch verschiedene Ansätze mitzuerleben - und zu erproben.

Information und Anmeldung:
www.ev-akademie-tutzing.de

Die Tagung wird von der Intersein Stiftung unter dem Zweck "Bildung", "Wissenschaft und Forschung", "Natur- und Umweltschutz" und "inter-religiöser Dialog" gefördert.


März 2017 Wanderausstellung "Solidarität mit den Frauen auf der Flucht"

Impulse des politischen Unbehagens

Weltweit sind etwa die Hälfte aller Flüchtlinge Mädchen und Frauen, derzeit rund 30 Millionen. Dabei erleiden Frauen und Mädchen fast überall geschlechts-spezifische Gewalt. Heute mehr denn je scheint sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen von bestimmten Gruppen wie der IS als ein politisches Instrument angewendet zu werden. Das impliziert, dass systematische Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen zu den erklärten Kriegsstrategien gehören.

Zum Weltfrauentag 2017 veranstaltet frau-kunst-politik.de die Wanderausstellung "Solidarität mit den Frauen auf der Flucht". In diesem Projekt werden die mitwirkenden Künstlerinnen und auch das Publikum eingeladen, darüber zu reflektieren, was Flucht - besonders für Frauen - bedeutet. Die BesucherInnen der Wanderausstellung können das Gelebte, Gefühlte, Gedachte oder Gesehene in der jeweiligen Kunstrichtung, wie Musik, Theater, Lesung oder Film sehen, wahrnehmen und fühlen. Darüber hinaus referieren Expertinnen zu dem Thema.

Idee und Kuration: Dr. Corina Toledo
www.frau-kunst-politik.de

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über MORGEN e.V., Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen, gefördert unter dem Zweck "Förderung der Hilfe für politisch, rassisch und religiös Verfolgte und Flüchtlinge" und "Förderung der internationalen Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und der Völkerverständigung".


März 2017 "Haus der Stille"

Bau eines Meditations-Hauses mit Strohballen und Lehm sowie begleitende Bildungsseminare im Ökodorf Sieben Linden

Das Ökodorf Sieben Linden ist ein zukunftsweisendes Projekt, in dem ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltige Lebensstile verwirklicht und die Erfahrungen an Interessierte weitergegeben werden.

Die Menschen im Ökodorf entwickeln alltagserprobte Antworten auf die drängenden ökologischen Fragen unserer Zeit, zum Beispiel durch die Schaffung möglichst geschlossener Energie- und Materialkreisläufe, ökologischen Landbau, Bauen mit natürlichen, regional verfügbaren Rohstoffen wie Stroh, Lehm und Holz, gemeinschaftliche Nutzung von Autos und Waschmaschinen, regionale Ernährung mit wenig tierischen Produkten.

Die Qualität der Stille, der Sammlung und der Kontemplation ist eine wichtige Grundlage für das Zusammenleben und die Bildungsarbeit. Im Haus der Stille sollen Meditationsseminare stattfinden und es soll allen BewohnerInnen Sieben Lindens jederzeit zur Sammlung und Kontemplation offenstehen.

Das "Häuschen" von circa sieben Meter Durchmesser wurde mit Strohballen und Lehm gebaut. Da es im Bildungsbereich eine große Nachfrage nach dem Erlernen dieser Bauweise gibt, soll in Seminaren das Erfahrungswissen für den Bau solcher Häuser weitergeben werden.

Weitere Informationen:
www.siebenlinden.org

Das Projekt wird von der Intersein Stiftung über den Freundeskreis Ökodorf e.V. gefördert unter dem Zweck "Bildung" und "Natur- und Umweltschutz".